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Delmenhorster Jahresrückblick 2017 Popstars, Stürme und Wahlen

Von Jan Eric Fiedler, Jan Eric Fiedler | 31.12.2017, 12:15 Uhr

Stürmisch war das zweite Halbjahr 2017 in Delmenhorst – und das nicht nur beim Wetter. Gleich zweimal innerhalb von vier Wochen mussten die Delmenhorster an die Wahlurnen.

Am 24. September müssen die Delmenhorster bei der Bundestagswahl abstimmen, am 16. Oktober bei der Landtagswahl. Bei der Bundestagswahl hatte CDU-Kandidatin Astrid Grotelüschen die Nase im Wahlkreis knapp vorne, auch Susanne Mittag (SPD) und Christian Dürr (FDP) ziehen über die Liste in den Bundestag ein. Bei der vorgezogenen Landtagswahl siegte Deniz Kurku (SPD) deutlich.

Herbststürme ziehen übers Land

Mehrere Stürme fegten im Herbst über die Region, bei „Sebastian“ knickten hunderte Bäume um, nach „Xavier“ war der Zugverkehr zwischen Delmenhorst und Bremen für fast eine Woche lahmgelegt.

Wollepark erneut im Fokus

Nachdem seit dem Sommer die Gas- und Wasserversorgung in den Wohnblöcken Am Wollepark 11 und 12 abgeschaltet war, wurden die Häuser zum ersten November für unbewohnbar erklärt. Zu diesem Zeitpunkt lebten aber kaum noch Bewohner dort.

Verbrechen erschüttern Delmenhorst

Zwei Verbrechen erschütterten im Herbst die Stadt: Im Oktober missbraucht ein Häftling auf Freigang die JVA-Angestellte, die ihn begleitete, und tötete sich anschließend selbst. Anfang November ist auf dem ehemaligen Bahngelände am Winterweg eine Obdachlose getötet worden.

Festidel und Hateslam bringen Schwung ins Kulturleben

Kulturelle Großereignisse zogen im Sommer vor allem in die Graft und auf die Graftwiesen: Die Burginselträume sorgten erneut für zauberhafte Bilder im Herzen der Stadt, das Burginselfestival der Delmenhorster Wirtschaftsförderungsgesellschaft und des Delmenhorster Kreisblatts konnte mit 2400 Besuchern deutlich mehr Zuspruch verzeichnen als bei der Premiere 2016. Das Festidel mit Gregor Meyle und Mark Forster bildete das wohl größte Konzertereignis der jüngeren Delmenhorster Geschichte.

Neue Wege bestritt das dk: Beim ersten Hate Slam wurden böse Leserzuschriften vorgelesen. 120 Besucher verfolgten das Event in der Divarena.