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Delmenhorster Mordserie Infos für Zuschauer des Högel-Prozesses

Von Frederik Grabbe | 26.10.2018, 21:10 Uhr

Delmenhorst/ Oldenburg Wenn ab Dienstag der größte Mordprozess der Nachkriegszeit in den Oldenburger Weser-Ems-Hallen verhandelt wird, sind auch Zuhörer zugelassen: Rund 120 Sitzplätze stehen für sie zur Verfügung.

Alle Besucher müssen sich einer Einlasskontrolle unterziehen, kündigt das Landgericht Oldenburg an. Dabei wird die Kleidung genauso untersucht, wie Taschen oder Rucksäcke. Zuhörer müssen einen Metalldetektor durchschreiten und haben sich mit einem Personalausweis oder Reisepass auszuweisen. Besucher dürfen keine Taschen oder Rucksäcke, Mobiltelefone oder Laptops und Tablets mit sich führen. Foto- und Filmapparate sind ebenso untersagt. All das muss an der Garderobe hinterlegt werden. Ausnahmen gelten für Medienvertreter. Wenig verwunderlich: Waffen sind verboten. Insgesamt stehen 80 Plätze für Journalisten bereit.

Anspruch auf Sitzplatz besteht nicht

Am ersten Verhandlungstag startet der Einlass um 7 Uhr, an den übrigen Tagen ab 7.30 Uhr. Sind alle Sitzplätze belegt, werden weitere Zuhörer nicht eingelassen. Ein Anspruch auf einen bestimmten Sitzplatz besteht nicht. Wer das Gebäude verlässt, verliert seinen Platz. Wird ein Platz frei, wird er an einen Nachrücker vergeben, heißt es vorab.