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Delmenhorster Schülerfirma BBS-II-Schülerinnen spenden für Projekt in Namibia

Von Marco Julius | 13.07.2015, 14:59 Uhr

Was hat eigentlich die Verschwendung von Lebensmitteln in Deutschland mit dem Hunger in Afrika zu tun? Mit dieser Frage haben sich die Schülerinnen der Schülerfirma Küchenzauber der Berufseinstiegsklasse Hauswirtschaft der BBS II beschäftigt.

Dass rund 240 Millionen Menschen in Afrika chronisch Hunger leiden, hat sie betroffen gemacht. Vor allem, weil sie ausgerechnet haben, dass die Lebensmittel, die in Europa weggeworfen werden, reichten, um alle Hungernden der Welt zu ernähren.

Vortrag macht betroffen

Durch einen Vortrag von Sariette Kwenkeu, einem Aupair-Mädchen aus Kamerun, haben sie erfahren, dass sich die wenigsten Kinder in Kamerun das Schulgeld leisten können. Die Schüler haben dann einige Lebensvoraussetzungen formuliert, die für alle gelten sollten. „Wir finden, dass jeder Mensch die Freiheit haben sollte, sich satt zu essen, in die Schule zu gehen und über sein eigenes Leben selbst entscheiden zu können.“

Buffet und eigenes Kochbuch bringen Geld

Doch mit Worten wollten die Schülerinnen es nicht bewenden lassen. Inspiriert von der Initiative Balafon in der Villa, bereiteten sie ein afrikanisches Buffet vor, dass sie als Spendenaktion organisierten. 275 Euro kamen zusammen. Zudem brachte der Erlös des eigenen Kochbuchs „Restlos kochen“ weiteres Geld ein. Insgesamt haben die Schülerinnen am Montag 570 Euro an Dr. Hans-Christian Schröder, Botschafter der Stiftung steps for children, übergeben. Das Geld geht jetzt direkt in Stiftungsprojekte in Okakarara (Namibia).