Ein Angebot der NOZ
Ein Artikel der Redaktion

Delmenhorster Stadtfest 2017 Stadtfest-Donnerstag soll gestärkt werden

Von Jan Eric Fiedler | 03.05.2017, 20:57 Uhr

Drei Bühnen, mehr als 30 Aussteller und drei Tage Programm: Die Organisatoren halten an ihrem Stadtfest-Konzept des Vorjahres fest.

Kleine Änderungen gibt es dennoch für die Feier vom 8. bis 10. Juni, wie am Mittwoch bei der Programmvorstellung bekanntgegeben wurde: Der Donnerstag soll als erster Stadtfesttag gestärkt werden, die Markthalle wird in diesem Jahr nicht bespielt.

(Weiterlesen: Diese Bands und Künstler kommen zum Delmenhorster Stadtfest 2017)

Donnerstag soll attraktiver werden

Ziel der Organisatoren ist es, den Donnerstag langfristig als Stadtfesttag zu etablieren. Dabei haben sie trotz der vom Publikum eher mäßig angenommenen Premiere im vergangenen Jahr auch die Unterstützung der Gastronomen: „Die Standbetreiber waren im vergangenen Jahr zufrieden. Der Donnerstag ist ihnen lieber als der Sonntag“, erklärte Axel Langnau, Chef der Delmenhorster Wirtschaftsförderungsgesellschaft, die das Stadtfest ausrichtet. Um die Attraktivität zu steigern, spielt in diesem Jahr die in der Region bekannte Partyband Line Six am Donnerstag auf dem Stadtfest.

Stabile Bierpreise

Die Anzahl der Getränkewagen bleibt laut Langnau gleich, auch der Bierpreis von drei Euro für 0,3 Liter hat weiterhin Bestand. Während in der Markthalle beim Stadtfest 2016 noch getanzt werden konnte, ist der Rundbau in diesem Jahr nicht für das Publikum geöffnet. Dies hat laut Langnau logistische Gründe: „Wir brauchen sie für die Künstler, sonst hätten wir irgendwo Zelte aufbauen müssen.“

Sponsoren unerlässlich

Unterstützt wird das Stadtfest von zahlreichen Firmen aus Delmenhorst. „Das zeigt, dass die Unternehmen zu Delmenhorst stehen“, sagte Langnau. Diese Sponsoren seien auch unerlässlich, um das Stadtfest „ohne Zäune und ohne Eintritt“, wie Langnau es bewirbt, überhaupt realisieren zu können. „Es geht nur mit Sponsoren. Die Auflagen für solche Veranstaltungen sind mittlerweile sehr hoch. Das kostet alles viel Geld“, so Langnau. Ein weiteres Thema sei der Lärmschutz: Um sicher zu gehen, dass die Vorgaben eingehalten und dies zur protokollieren werden, sind zwei Stadtfest-Mitarbeiter mit Messgeräten ausgestattet.