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Denkmalschutz Höger-Bau in Delmenhorst: „Eine Sanierung wäre verfrüht“

Von Frederik Grabbe | 15.06.2017, 15:59 Uhr

Derzeitige Überlegungen, den denkmalgeschützten Höger-Bau auf dem Gelände des Josef-Hospitals (JHD) an der Wildeshauser Straße zu sanieren, kommen verfrüht. Das hat Fachbereichsleiter Fritz Brünjes im Planungsausschuss am Dienstag unterstrichen.

Die SPD hatte sich per Antrag nach dem Sanierungsbedarf erkundigt. Schon 2011 hatte die untere Denkmalschutzbehörde Instandsetzungskosten 2,5 Millionen Euro ausgemacht (dk berichtete). Laut Brünjes bestehe derzeit „überhaupt kein Handlungsbedarf“, weil die Unterhaltung des Gebäudes vom JHD unternommen werde. Brünjes: „Erst muss eine Nutzung nach dem Auszug des Krankenhauses ab 2022 feststehen, dann können wir zielgerichtet sanieren.“

Heimatverein: Altbau verfällt

Erst kürzlich hatte der Heimatverein Delmenhorst in Sachen Höger-Bau Alarm geschlagen. Um die langfristige Erhaltung der Gebäudesubstanz sei es schlecht bestellt, wenn nicht beizeiten dem Verfall entgegengewirkt wird.