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Denkmalschutz redet mit Hoher Sanierungsbedarf am alten Klinikum in Delmenhorst

Von Thomas Breuer | 22.05.2017, 17:09 Uhr

Das alte Klinikum-Gebäude an der Wildeshauser Straße muss spätestens für eine Neunutzung mit Millionenaufwand saniert werden.

Die Überlegungen, wie mit dem denkmalgeschützten Altbau des Klinikums an des Wildeshauser Straße umgegangen wird, wenn dort voraussichtlich 2022 der Krankenhausbetrieb eingestellt wird, beschäftigen am kommenden Mittwoch, 31. Mai, auch den Wirtschaftsausschuss des Rates.

Instandsetzungskosten von 2,5 Millionen Euro

Aus einer Sitzungsvorlage der Verwaltung geht hervor, dass die untere Denkmalschutzbehörde bereits 2011 eine Akte angelegt hat, in der mit Instandsetzungskosten von mehr als 2,5 Millionen Euro kalkuliert wird.

Fenster und Dach sind renovierungsbedürftig

Schon damals hieß es: „Aus Sicht der Denkmalpflege sind die Instandsetzung der historischen Fenster (Reparaturen, Streichen) sowie Dachreparaturen dringend notwendig.“ Erledigt worden sind diese Arbeiten bis heute nicht.

JHD bis 2022 für Erhalt der Substanz zuständig

In einer kürzlich verfassten Stellungnahme von Thomas Breidenbach, Geschäftsführer des Josef-Hospitals Delmenhorst (JHD), heißt es, bis 2021/22 würden „alle zum Erhalt der Substanz notwendigen Investitionsmaßnahmen durch das Krankenhaus durchgeführt“. Er sieht künftige Sanierungsmaßnahmen an die künftige Nutzung des Höger-Baus gekoppelt. Eine neue Heizungsanlage etwa müsse entsprechend dimensioniert werden.

Bemühen um Fördermittel läuft an

Die SPD-Ratsmitglieder Detlef Roß und Deniz Kurku hatten in einem Antrag drauf gedrungen, rechtzeitig öffentliche Fördermittel zu beantragen. Die Verwaltung will sich grundsätzlich darum bemühen.