Ein Angebot der NOZ
Ein Artikel der Redaktion

Die in Bremen lebende Künstlerin Sibylle Bachschuster-Lange stellt in VHS aus „Ein-drücke“ im Lichthof der VHS Delmenhorst

Von Marco Julius | 29.08.2015, 15:44 Uhr

Litografien, Cyanotypien, Gummigrafien und Fotografien sind ab dem 4. September in der VHS zu sehen. Sibylle Bachschuster-Lange stellt aus.

Unter dem Titel „Ein-drücke: Litografien – Cyanotypien – Gummigrafien – Fotografien“ stellt die in Bremen lebende Künstlerin Sibylle Bachschuster-Lange ab kommenden Freitag, 4. September, im Lichthof der Volkshochschule, Am Turbinenhaus 11, aus.

„Es ist die 100. Ausstellung, die die VHS im Lichthof der Öffentlichkeit zeigt“, kündigt Dr. Annegret Helmers, pädagogische Leiterin der Bildungseinrichtung, an.

Bis zum 10. November ist die Ausstellung „Ein-drücke“ auf allen drei Ebenen des Lichthofes zu sehen. Die Bremer Künstlerin stellt dabei verschiedene Verfahren aus, wie der Untertitel der Ausstellung bereits verrät. Einige Druckverfahren sind dabei fast schon ein wenig in Vergessenheit geraten.

Für Sibylle Bachschuster-Lange sind diese Druckverfahren – wie etwa Gummigrafien – vor allem auch unter dem Aspekt der Wiederbelebung der Fotografien interessant, weil sie neue Zusammenhänge, Perspektiven eröffnen oder verfremdenden, verrät Helmers. Zur Eröffnung, bei der die pädagogische Leiterin einleitende Worte sprechen wird, sind Gäste willkommen.

Sibylle Bachschuster-Lange, gebürtig in Stuttgart, ist verheiratet, hat zwei Kinder und ist von Beruf Grund- und Hauptschullehrerin. Sie lebt seit 1981 in Bremen. Im Anschluss an das Referendariat 1983 lag ihr beruflicher Schwerpunkt in unterschiedlichen Bereichen der Jugendarbeit.

Seit 1985 hat sie regelmäßig an Kursen der VHS und des Gerhard-Marcks-Hauses Bremen in Zeichnen, Malen und Modellieren teilgenommen. 1993 folgte die feste Anstellung als Lehrerin an der Astrid-Lindgren-Schule in Achim mit Unterrichtsschwerpunkten in den musischen Fächern.

Seit 1995 beschäftigt sich die Künstlerin intensiv mit der Lithografie in Kursen von Klaus Zwick in der Druckwerksatt im „Haus am Deich“. Von Januar 1999 bis Juni 2000 bildete sie sich berufsbegleitend in Köln im „Institut für Kulturarbeit und Weiterbildung“ zur Kunstpädagogin weiter.