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Debattenabend Diskussion über den Wohnraummangel in Delmenhorst

Von Frederik Grabbe | 07.03.2020, 17:27 Uhr

Wohnraum ist nicht nur in Delmenhorst Mangelware. Gentrifizierung und Verdrängung verschärfen das Problem. Doch was tun? Ein Diskussionsabend am Donnerstag bei der Awo soll Antworten liefern.

Um den Wohnraummangel in der Stadt geht es bei einem Diskussionsabend der Friedrich-Ebert-Stiftung am Donnerstag, 12. März, 18 Uhr, in der Awo-Begegnungsstätte an der Cramerstraße 193. Motto: „Bezahlbar. Gerecht. Inklusiv. – Wohnraum sozial gestalten!“ In der Ankündigung heißt es: „Immer weniger sozialer Wohnraum steht zur Verfügung. Immer weiter steigen Miet- und Grundstückpreise.“ Die Zukunft des Wohnens solle wieder diskutiert werden – in Deutschland, Niedersachsen und Delmenhorst. Weil gerade Mieten in den Innenstädten teuer seien, müssten viele an den Rand von Städten oder auf das Land ziehen. Gentrifizierung sorge für soziale Verdrängung und neue Kosten für das Pendeln mit Auto oder Bahn.

Wie dem Wohnraummangel in Delmenhorst begegnet werden kann, soll in der Diskussion Thema sein: Mit dabei sind der Landtagsabgeordnete Deniz Kurku (SPD), die Stadtentwicklerin Lena Abstiens vom Büro Regiokontext und der DGB-Stadtverbandschef Uwe Helfrich. Die Journalistin Cosima Schmitt (Die Zeit) moderiert den Abend.