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dk-Serie: Die Spezialisten Heinecke Gartentechnik punktet mit Rund-Um-Service

Von Britta Buntemeyer | 31.07.2015, 19:03 Uhr

Von der Schmiede zum modernen Fachgeschäft: Heiko Heinecke führt seinen Laden in der dritten Generation. Mit besonderem Service behauptet man sich gegen die Baumarkt-Konkurrenz.

Eine Schmiede für Hufbeschlag, Wagenbau und die Reparatur von Landmaschinen: So fing 1930 alles an. Heinrich Heinecke führte neben seinem Betrieb auch noch eine kleine Landwirtschaft. Heute, 85 Jahre später, betreibt Heiko Heinecke das Geschäft am Hasporter Damm in dritter Generation. Und es hat sich viel getan bei Heinecke Gartentechnik.

Für jede Jahreszeit die passenden Geräte

Garten- und Kommunaltechnik lautet die Devise. Die Kunden, ob gewerblich oder privat, finden für jede Jahreszeit die passenden Geräte – von Vertikutierern, Häckslern, Motorsägen und Laubsaugern über Winterdienstgeräte bis zu Rasenmähern in verschiedenen Varianten. „Die Zeiten haben sich gewandelt“, sagt Birgit Heinecke, die sich vom Verkauf bis zu Bürotätigkeiten im Betrieb ihres Mannes engagiert. „Die Gärten wurden früher anders angelegt und waren eher Nutzgärten. Mit den früheren Bauernschaften hat das heute nichts mehr zu tun.“ Er soll eben heutzutage vor allem schön aussehen, der Garten. Neben dem Verkauf bietet Heinecke Gartentechnik auch einen Reparaturservice sowie Mietgeräte an. Fünf Mitarbeiter beschäftigt das Unternehmen.

„Gehören zu einer aussterben Spezies“

Ein inhabergeführter Laden inmitten der großen Baumarkt-Konkurrenz – wie behauptet man sich da? Service lautet das Zauberwort. „Bei uns wird alles im Haus gemacht“, sagt Birgit Heinecke. „Zur Reparatur wird nichts weggeschickt. Wir gehen auf spezielle Kundenwünsche ein, fertigen auf Wunsch auch mal Geräte an. Wenn wir etwas nicht im Programm haben, schauen wir, wo es so etwas gibt. Im Baumarkt kann der Kunde doch immer noch von einer Palette kaufen.“ Mit ihrem Reparaturservice gehöre Heinecke Gartentechnik zu einer „aussterbenden Spezies“. Nicht nur Geräte werden wieder in Schuss gebracht, sondern auch mal eben Messer geschärft. Und auch das Angebot von Mietgeräten werde immer besser angenommen. Familiär geht es zu zwischen Mitarbeitern und Kunden. „Wir haben zu vielen ein persönliches Verhältnis“, sagt Birgit Heinecke. Auch einige Kunden, deren Eltern schon hier einkauften, kommen gern ins Geschäft.

Fester Kundenstamm und keine direkte Konkurrenz in der Stadt

Zu kämpfen hat man zwar, aber man ist zufrieden. Der feste Kundenstamm ist da, nicht nur aus Delmenhorst, auch aus Bremen und bis nach Lemwerder. Über Mund-zu-Mund-Werbung, das Internet oder Zeitungsanzeigen finden sich oft neue Interessenten. Und auch die Lage am viel befahrenen Hasporter Damm – und nicht zuletzt gegenüber von McDonalds – tut ihr Übriges. Direkte Konkurrenz in Delmenhorst gebe es nicht, eher in Ganderkesee und Stuhr.

„Man ist immer Firma“

Seit acht Jahren waren die Heineckes nicht mehr im Urlaub. „Man ist immer Firma“, sagt Birgit Heinecke. „Es gibt keinen klassischen Acht-Stunden-Tag. Und wir müssen uns immer neu aufstellen. Neue Richtungen, die Baumärkte nicht bieten.“ Andererseits sei das „Schalten und Walten, wie man möchte“ ein großer Vorzug. Er hat eben seine Vor- und Nachteile, so ein selbstständiger Laden. Für die Heineckes überwiegen ganz klar die Vorteile. Und das hoffentlich noch in den kommenden Generationen.