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„Döör an Döör‘nanner“ Niederdeutsches Theater Delmenhorst feiert Premiere

Von Marco Julius | 08.01.2016, 18:59 Uhr

Im Kleinen Haus steht an diesem Samstag die nächste Premiere des Niederdeutschen Theaters Delmenhorst an. Die Komödie verspricht Unterhaltung.

„Döör an Döör‘nanner“ heißt die Komödie, mit der das Niederdeutsche Theater Delmenhorst (NTD) am Samstagabend ab 20 Uhr Premiere im Kleinen Haus feiert. Unter der Regie von Ullrich Matthaeus soll die Komödie von Frank Gruppa einen heiteren Abend liefern.

Keine Ruhe im Durchgangszimmer

Zum Inhalt des Stückes: Nach einem schweren Unfall und einem längeren Aufenthalt in einem Sanatorium sucht Antonia Kleinschmitt im Hause von Hertha Müller-Meisenstein ein ruhiges Zimmer zur Untermiete, in dem sie sich wohlfühlen und zugleich ihr Leben neu ordnen kann. Was ihr die raffgierige Vermieterin allerdings verschwiegen hat: Es handelt sich um ein Durchgangszimmer, das Antonias Nachbar, der depressive und durchweg erfolglose Ernst Klapproth bei seinen ständigen Selbstmordversuchen dauernd durchqueren muss. Aber Klapproth ist nicht der einzige Störenfried: eine kettenrauchende Putzfrau, ein geschwätziger, arbeitsloser Schauspieler, eine scheinbar taubstumme alte Dame sowie ein temperamentloser Verehrer vereiteln mit Penetranz, dass Antonia auch nur einen Moment zur Ruhe kommt. Zu allem Überfluss verliebt sich die Protagonistin in den verhinderten Selbstmörder. Als dieser schließlich auch noch in Verdacht gerät, ein Massenmörder zu sein, ist das Chaos komplett.

Jubiläum für Andreas Giehoff

Auf der Bühne stehen Andreas Giehoff, Elke Seevers, Birgit Schütte, Markus Flügger, Horst Mahlstedt, Birgit Sauer, Marion Rose, Dieter Brackhahn und Marc Dlugosch. Giehoff feiert dabei in der Rolle des Ernst Klapproth sein 25. Bühnenjubiläum.

Die Soufflage übernimmt Anneliese Moikow. Für den Bühnenbau, Bühnenmalerei und Bühnentechnik zeichnen Axel Uhlhorn, Harald Blech, Dieter Beppler, Hans Ellebrecht, Yvonne Friese, Dieter Jüchter und Monja Schierding verantwortlich. Die Maske übernimmt Petra Siegel, als Inspizient ist Renate Beppler dabei.