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Dosenwerfen gegen Sorgen terre des hommes beendet Ausstellung „Zurück ins Leben“

Von Antje Cznottka | 17.10.2015, 17:38 Uhr

Mit einer Finissage am City-Point hat terre des hommes Delmenhorst-Ganderksee der Ausstellung „Zurück ins Leben“ einen würdigen Ausklang bereitet. Die Gruppe ist mit der Resonanz zufrieden.

Delmenhorst. Zum Ende der Ausstellung „Zurück ins Leben“ des Kinderhilfswerkes terre des hommes sind gestern, Samstag, die Ortsgruppen aus Delmenhorst/Ganderkesee, Bremen, Achim und Oldenburg/Ammerland in der Delmenhorster Fußgängerzone zu einem Abschlussfest zusammengekommen.

terre des hommes zeigen, wie Traumata abgewehrt werden

Kinder konnten am Stand der Gruppe am City-Point kleine Wutkissen mit Sand füllen, die im Ernstfall geknetet werden, ihre Sorgen konnten sie auf Karten schreiben und dann mit Luftballons entschwinden lassen sowie beim Dosenwerfen die Ursachen für Traumata abwehren. Eltern erhielten derweil Informationen wie sie die Kinder in schwierigen Situationen unterstützen können.

Programm und Ausstellung „Zurück ins Leben“ in Delmenhorst wurden gut angenommen

Die Angebote bei der Finissage seien ebenso gut angekommen wie die Ausstellung und das dazugehörige Programm, berichtet Regina Hewer aus dem Aufsichtsrat von terres des hommes Deutschland. „Bei den Veranstaltungen waren immer mindestens 20 bis 50 Personen“, erzählt Hewer. Allein der Fachtag „Trauma und Traumahilfe“ für soziale, pädagogische und medizinische Fachkräfte mit den Vereinen Wildwasser Wildeshausen und Refugio Bremen habe 70 Pädagogen angezogen. „Wir überlegen, ihn wegen des großen Interesses zu wiederholen“, sagt Hewer.

Aufregendes Programm in Delmenhorst

„Die Zeit der Ausstellung war auch sehr aufregend“, erzählt Hewer weiter. So habe es im Nachbarschaftszentrum Wollepark, in dem der Fachtag stattgefunden hat, einen Wasserrohrbruch kurz vor der Veranstaltung gegeben. Außerdem sei die Autorin Hanna Jansen durch ein Missverständnis erst in Detmold gelandet als sie zur Lesung am vergangenen Mittwoch nach Delmenhorst reisen wollte. „Wir haben aber alles hinbekomme“, berichtet Hewer.

Weiteres terre-des-hommes-Projekt folgt 2016 in Delmenhorst

terre des hommes widmet sich in jedem Jahr Themen wie Traumabewältigung bei Kindern und Genitalverstümmlung. Auf welches Thema das Kinderhilfswerk im nächsten Jahr aufmerksam machen will, steht noch nicht fest. „Ende des Jahres setzen wir uns zusammen und beraten. Nach der Ausstellung ist vor der Ausstellung“, sagt Hewer. Weitere Infos zu terre des hommes Delmenhort-Ganderkesee gibt es auf der Internetseite des Kinderhilfswerks .