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Dr. Christof Göbel Lungenfacharzt verstärkt Team im Klinikum Delmenhorst

Von Jan Eric Fiedler | 12.06.2015, 19:20 Uhr

Dr. Christof Göbel will im Klinikum Delmenhorst neue Behandlungsmethoden einführen. Zuvor hat er als Oberarzt in Rotenburg gearbeitet.

Fast zwei Jahre hat das Klinikum Delmenhorst nach einem Lungenfacharzt gesucht. Am Freitag konnte er vorgestellt werden: Dr. Christof Göbel ist seit 1. Juni Sektionsleiter für Pneumologie im Klinikum und ergänzt mit seinem Fachwissen die Thoraxchirurgie um konservative Behandlungsmöglichkeiten von Lungenerkrankungen.

Neue Herausforderung gefunden

„Gerade in so unruhigen Zeiten freut man sich, dass so qualifiziertes Personal gefunden wird“, sagte Kliniksprecherin Mandy Lange in Bezug auf die finanziellen Schwierigkeiten des Klinikums in dem Suchzeitraum sowie die Fusion mit dem St. Josef-Stift. „Ich habe eine neue Herausforderung gesucht“, erklärte Göbel. Diese habe er jetzt in der Nähe seines vorherigen Arbeitsplatzes gefunden: Die vergangenen 20 Jahre hat er im Diakonieklinikum Rotenburg gearbeitet, die letzten fünf Jahre als Oberarzt. Auch seine Ausbildung zum Pneumologen hat er dort gemacht. Zudem ist er in Allergologie, Schlafmedizin und Notfallmedizin ausgebildet.

Behandlungsmöglichkeiten vergrößern

„Ich bin gerne Kliniker“, sagt er und freut sich auf die Zusammenarbeit mit den Kollegen vor Ort: „Mich hat auch gereizt, mit der Thoraxchirurgie zusammen zu arbeiten, die Möglichkeit, vor Ort zu operieren.“ Auch die Behandlungsmöglichkeiten will er in nächster Zeit noch vergrößern: Durch die Anschaffung eines neuen Ultraschallgeräts soll beispielsweise die Behandlung von Lymphknoten im Brustbereich ohne Operation möglich werden. Ein weiterer Schwerpunkt soll die nicht-invasive Beatmung sein: Wenn Patienten wie ALS-Erkrankte nicht in der Lage sind alleine zu atmen, sei es auch möglich, sie über eine nicht sichtbare Atemmaske statt über einen Luftröhrenschnitt mit Sauerstoff zu versorgen.