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Duo „E&E“ begeistert bei Konzert Mit Swing Geschenke für Delmenhorster Kinder ermöglicht

Von Elena Dohrmann, Elena Dohrmann | 14.10.2017, 16:25 Uhr

Mehr als 90 Musikbegeisterte sind zum Konzert für den guten Zweck in das Fabrikmuseum gekommen. Dort hat sie eine musikalische Reise in das Amerika der Zwanzigerjahre erwartet.

Zwischen alten Generatoren und Gewinden den melodischen Jazz- und Swingklängen von Frank Sinatra und Co. lauschen: Das konnten kürzlich die Besucher eines Benefizkonzerts in der Turbinenhalle des Fabrikmuseums. Über 90 Gäste waren gekommen, um zur musikalischen Einlage des Duos „E & E“ den Fuß im Takt zu wippen und damit die jährliche Kinderwunschbaum-Aktion zu unterstützen.

Beifall und laute Pfiffe für Swingmusik

Mit Saxofon, Klarinette und Gitarre sorgten Gerd und Hans-Hermann Evers für Begeisterung. „Wir wollen Musik spielen, die man nicht täglich im Radio hört“, begründet Hans- Hermann Evers die Liedauswahl. Dass die Mischung gut ankam, war nicht zu überhören. Die beiden Vollblutmusiker wurden nach jedem ihrer Stücke mit tosendem Beifall und lauten Pfiffen vom Publikum belohnt. Gerd Evers führte mit Witz, Wortspiel und Anekdoten von seinen früheren Amerikareisen durch den bunten Musikabend.

Weihnachtsmann mit Tränen in den Augen

Der gesamte Erlös des Konzertes kommt der Kinderwunschbaum-Aktion zugute. Das von der Landessparkasse zu Oldenburg, dem dk und dem Familien- und Kinderservicebüro geförderte Projekt unterstützt Kinder aus sozial schwachen Familien. Bereits zum achten Mal werden dieses Weihnachten Drei- bis Zehnjährige beschenkt. Dafür werden sie Mitte Dezember in das Familienzentrum Villa zur Bescherung bei Kakao und Keksen eingeladen. Heiko Pohlmann, als Weihnachtsmann des Projekts dabei, gesteht: „Ich habe jedes Jahr wieder Tränen in den Augen.“ Für manche Kinder sei es das erste Mal in ihrem Leben, dass sie ein Geschenk zum Weihnachtsfest bekommen.

Über 1600 Wünsche erfüllt

Vergangenes Jahr wurden mehr als 1600 Wünsche erfüllt. Trotz dieser beachtlichen Zahl vermutet Pohlmann, dass es deutlich mehr Bedürftige gibt. Die Statistik zeige: jedes dritte Kind in Delmenhorst ist von Armut betroffen. Aus diesem Grund spendeten die Gäste gerne. „Es macht einfach Freude, etwas zu geben“, bestätigte Besucherin Ursula Reisch aus Ganderkesee.