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Eid Mubarak 2017 Erstmals interkulturelles Treffen zum Zuckerfest in Delmenhorst

Von Johannes Giewald, Johannes Giewald | 26.06.2017, 20:29 Uhr

Premiere im Delmenhorster Rathaus: Die Stadt hatte am Montag erstmals zu einer Zusammenkunft zum Ende des Ramadans geladen. Zur Begrüßung zum Fastenbrechen kamen nicht nur Muslime.

Vertreter aus Gesellschaft, Politik und Gemeinden verschiedener Religionen nahmen an der kleinen Zeremonie teil. „Das ist ein Zeichen und zeigt, wie die Stadt Delmenhorst unterwegs ist: international“, sagte Axel Jahnz. Der Oberbürgermeister nannte die Zusammenkunft eine Geste des Respekts und der Achtung.

Murat Kalmis, Fraktionsvorsitzender der FDP im Rat, dankte dem Oberbürgermeister für diese Geste, sei er doch in der Vergangenheit immer wieder bei Amtsvorgängern mit dem Vorschlag auf taube Ohren gestoßen, ein solches Treffen zu arrangieren. Die Gesellschaft sei heute weiter als noch vor einigen Jahren.

Zusammenwachsen als gesellschaftliche Aufgabe

Kalmis wies auf die Offenheit der muslimischen Gemeinde hin und machte dies am Iftar-Mahl fest, zu dem jeder unabhängig von der Religionszugehörigkeit eingeladen sei. Das Zusammenwachsen zwischen den Menschen in Delmenhorst sei nicht nur eine politische, sondern auch eine gesellschaftliche Aufgabe.

Engin Dogan von der muslimischen Gemeinde zitierte zu dem Anlass im Rathaus einige Verse aus dem Koran.