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Einsparvorschlag zurückgewiesen Delmenhorster Politik setzt Zeichen für Feuerwehrhaus

Von Marco Julius | 17.11.2017, 12:21 Uhr

Die Politik will beim neuen Feuerwehrhaus in Hasbergen nichts einsparen.

Die Stadt will ihre Schuldenlast senken, die Kassen geben nichts her. Die Verwaltung möchte daher unter anderem die Kosten für das Feuerwehr Hasbergen, dessen Erstellung rund 267.000 Euro teurer wird als geplant, drücken. 77.000 Euro sollen so eingespart werden, unter anderem durch den Verzicht auf eine Brandmeldeanlage (15.000 Euro), die nicht gesetzlich vorgeschrieben ist, und durch den Verzicht auf ein Vordach. Doch diesen Weg will die Politik nicht mitgehen. Der Ausschuss für Gesundheit, Verbraucherschutz und Gefahrenabwehr hat am Donnerstag die Einsparung hingegen einstimmig zurückgewiesen. Die Verwaltung hatte in Person von Fachdienstleiterin Dr. Nicolin Niebuhr darauf hingewiesen, dass angesichts leerer Kassen das Geld dann an anderer Stelle eingespart werden müsse. Das Feuerwehrhaus sei auch mit der Einsparung voll funktionstüchtig.

Unter anderem Hermann Thölstedt (CDU), Alexander Mittag (SPD) und Uwe Dähne (UAD) sprachen sich aber dafür aus, ein Signal für die Feuerwehr zu setzen und das Geld komplett in den Haushalt zu stellen. Das habe auch eine Signalwirkung für das Ehrenamt.