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Ente gut, alles gut 5. Delmenhorster Entenrennen zieht viele Schaulustige an

Von Marco Julius | 19.08.2017, 19:07 Uhr

Zum fünften Mal hat der Lions Club Gräfin Hedwig das Delmenhorster Entenrennen organisiert. Das Rennen, das einem guten Zweck dient, hat sich im Veranstaltungskalender der Stadt fest etabliert.

Es ist ein Kopf-an-Kopf-, ja ein Schnabel an Schnabel-Rennen gewesen. 2000 gelbe Entchen aus Gummi, mit Blei beschwert, waren an den Start gegangen. Nur ein Entchen konnte der Sieger sein. Wobei: eigentlich hat es ganz viele Sieger gegeben, doch dazu gleich. Das Delmenhorster Entenrennen, das durch den Lions Club Gräfin Hedwig zum fünften Mal organisiert wurde, war am Samstag wieder ein großes und spannendes Vergnügen.

Ente 1020 hat den Schnabel vorn

Die Ente mit der Losnummer 1020 setzte sich ganz knapp durch. Die fünf Euro für das Los mit dieser Nummer waren also gut investiert. Freuen durfte sich die achtjährige Emelie. Ihr Entchen war das schnellste Gummi-Tier. Sie gewann einen elektronischen Kick-Scooter. Emelies erster Kommentar fiel aufgrund der Aufregung knapp aus: „Cool!“ Viele weitere attraktive Preise, darunter ein LED-Fernseher, wurden darüber hinaus vergeben.

Viele Gewinner

Als Gewinner dürfen sich auch die Lions Clubs Gräfin Hedwig, Delmenhorst-Burggraf und Delmenhorst fühlen, die zu dem bunten Rahmenprogramm, das ebenso wie das Rennen von Kurt Hoffmann („Ja, wo schwimmen sie denn?“ moderiert wurde, in die Markthalle geladen hatten. Gewohnt gekonnt machte das Duo Hensen & Blanke Musik, Kinder ließen sich fantasievoll schminken, bei Kaffee. Kuchen und Bratwurst stellten die Clubs ihr Wirken vor.

Ebenfalls zu den Gewinnern zählen die Palliativstation Delmenhorst sowie der Hospiz-Verein Ganderkesee-Hude und der Hospizdienst Delmenhorst. Diese Einrichtungen erhalten „den gesamten Erlös aus dem Verkauf von Speisen und Getränken und der verkauften Enten“ (fünf Euro pro Los/Ente), wie Simone Schmid-Schween, Präsidentin des Lions Clubs Gräfin Hedwig, betonte.

Oberbürgermeister in gelben Schuhen

Oberbürgermeister Axel Jahnz, Schirmherr des Rennens, hatte schon beim Start für einen Farbtupfer gesorgt. Er war in quietschgelben Schnabelschuhen gekommen. Eine Hommage an die Enten. „Die Schuhe habe ich mir extra von Markus Weise geliehen“, verriet der Rathaus-Chef, der für das Rennen und die Arbeit der drei beteiligten Lions Clubs voll des Lobes war.