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Entkernung läuft an Innen im Delmenhorster Hertie-Haus bewegt sich was

Von Thomas Breuer | 14.08.2017, 16:35 Uhr

Das Delmenhorster Abbruchunternehmen Christmann hat am Montag mit den vorbereitenden Arbeiten für die Entkernung des Hertie-Gebäudes begonnen.

Sie soll spätestens ab der kommenden Woche laufen und laut Firmenchef Carsten Christmann bis Ende Dezember abgeschlossen sein. Der Auftrag war Mitte Juli vergeben worden.

In Kürze ein Gerüst am Gebäude

Entlang der Bebelstraße ist auf jetzt gesperrten Parkplätzen bereits ein Bauzaun aufgestellt, ein Gerüst am Gebäude soll noch in dieser Woche folgen. Die eingezäunte Fläche des abgerissenen Hertie-Parkhauses dient als Lagerplatz für Schuttcontainer und Baugerät. Dort wird auch ein sogenannter Turmdrehkran platziert.

„Alles, was lose im Gebäude herumliegt, wird erst einmal aufgesammelt“, umreißt Christmann das weitere Vorgehen. Danach werde die eigentliche Entkernung folgen. Dabei soll die gesamte veraltete und marode Gebäudetechnik entfernt werden. Ebenso werden Zwischendecken und Wände weichen müssen.

„Von außen wird man nicht viel mitkriegen“

„Von außen wird man nicht viel mitkriegen“, dämpft Christmann die Hoffnungen auf einen für jedermann sichtbaren Fortschritt bei der Herrichtung der Immobilie. Zudem spielen sich eben alle von außen sichtbaren Arbeiten an der Hinterseite des Betonklotzes ab.

Dennoch darf die Entkernung als erster Schritt zur Entwicklung des Gebäudes verstanden werden. Hertie-Investor Werner Uhde beziffert die Kosten auf eine Million Euro. Für wen allerdings das Innere schön gemacht wird, ist weiterhin offen. Uhde hat bislang immer nur auf laufende Verhandlungen mit Mietinteressenten verweisen können.