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Feierstunde „Sozialarbeit an Schulen“ in Delmenhorst fest verankert

Von Marco Julius | 03.11.2017, 10:25 Uhr

Das Projekt „Sozialarbeit an Schulen“ besteht seit zehn Jahren. Die Sozialarbeiter haben immer ein offenes Ohr für Schüler.

Mit einer Feierstunde ist am Donnerstag das zehnjährige Bestehen der „Sozialarbeit an Schulen“ (SAS) gefeiert worden. Seit 2007 sind die Sozialpädagogen der Delmenhorster Jugendhilfe-Stiftung unter dem Leitsatz „Schule ist nicht nur Lernort, sondern auch Lebensort“ stadtweit im Einsatz. Im Laufe der Zeit ist das Projekt im Auftrag der Stadt ausgeweitet worden. Aktuell sind 20 Mitarbeiter an zwölf Schulen (Förder-, Grund-, Haupt,-, Ober- und Realschulen) im Einsatz.

„Wir sind längst fest im Alltag und im Schulleben verankert“, sagte Bereichsleiterin Lydia Illenseer. Das sieht auch Antje Beilemann so, die am Donnerstag nicht nur als Bürgermeisterin, sondern auch als Vorstand der Jugendhilfestiftung sprach. Die „Sozialarbeit an Schulen“ sei ein Leuchtturmprojekt, das überregionale Anerkennung gefunden habe, betonte Beilemann. „Wir können voller Stolz auf die ersten zehn Jahre zurückblicken.“

Zum Wohl eines jeden Kindes

Utz Müller, Leiter der Mosaikschule, machte in einem Grußwort die Bedeutung der Sozialarbeiter deutlich, er schrieb aber zugleich der Politik ins Stammbuch, dass im Bereich der Prävention noch viel mehr geleistet werden müsse.

„Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass eine intensive Kooperation zwischen Sozialarbeit und Bildungswesen zum Wohl eines jeden Kindes beiträgt und soziale Arbeit in Schulen als Kernangebot vorgehalten werden muss“, sagte Illenseer. Ihr Wunsch für die Zukunft ist es, dass das Team ohne Einsparungen weitermachen kann. „Unsere Konzepte sind stimmig, der Bedarf wächst. Die Erfolge sind sichtbar.“