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Festwoche im Juli Wollepark wächst seit 15 Jahren zusammen

Von Heike Bentrup | 18.03.2015, 12:43 Uhr

Mit Mitteln aus dem Städtebauprogramm „Gemeinschaftsinitiative Soziale Stadt“ hat das Diakonische Werk im Jahr 2000 das Nachbarschaftsbüro eingerichtet. Seit dieser Zeit hat sich im Quartier viel getan.

Dichtes Gedränge im Geben-und-Nehmen-Laden, geschäftiges Gärtnern auf dem Gelände der „Keimzelle“ und eifriges Werkeln in der Fahrradwerkstatt – im Wollepark herrscht Leben; auf den Weg gebracht vom Team des von der Diakonie getragenen Nachbarschaftszentrums an der Westfalenstraße. Seit 15 Jahren gibt es die Einrichtung, die seit der Gründung stetig mehr Zuspruch erhielt und die sich als feste Adresse im Stadtteil etabliert hat.

Festwoche vom 6. bis 10. Juli

Für Quartiersmanagerin Wiebke Machel sowie Kira Dartsch, zuständig für die Gemeinwesenarbeit, und Diana Dineva, die seit Kurzem für die Betreuung von EU-Bürgen im Wollepark zuständig ist, Anlass zur Rückschau und gleichzeitig für einen Ausblick in die Zukunft. Ausreichend Gelegenheit hierfür soll es während einer Festwoche vom 6. bis zum 10. Juli geben. „Die offizielle Eröffnung erfolgt am 6. Juli um 16 Uhr durch Oberbürgermeister Axel Jahnz“, kündigt Wiebke Machel an. An dem Tag soll es auch einen Vortrag zu den Sanierungszielen geben. An den Folgetagen sind unter anderem ein Flohmarkt sowie Tage der offenen Tür im Geben-und-Nehmen-Laden, in der Fahrradwerkstatt und im Nachbarschaftszentrum selber vorgesehen. „Außerdem planen wir einen Flohmarkt, Spiele für Kinder und ein Fest für alle Bewohner und Gäste. „Wer sich mit Programmpunkten einbringen möchte, ist willkommen“, betonen Machel und Dartsch.

Anlaufstelle für rund 1500 Bewohner

Das Nachbarschaftszentrum Wollepark war im Herbst 2000 mit Geldern von Bund, Land und Stadt aus dem Städtebauförderprogramm „Gemeinschaftsinitiative Soziale Stadt“ (GiSS) vom Diakonischen Werk Delmenhorst/Oldenburg-Land zunächst noch am Standort Am Wollepark 2 eingerichtet worden. 2006 folgte der Umzug an die Westfalenstraße 6. Das Zentrum ist Anlaufstelle für rund 1500 Bewohner des Sanierungsgebietes und soll sich – auch in Kooperation mit der Arbeiterwohlfahrt –¨zu einem Familienzentrum entwickeln. Zugpferde und Besuchermagneten sind laut Machel neben dem Zentrum selber auch der Geben-und-Nehmen-Laden, das Gartenprojekt und die Fahrradwerkstatt.