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Feuer in Delmenhorst Wie es nach dem Brand in der ADG-Halle aussieht

Von Sascha Sebastian Rühl | 25.04.2019, 22:02 Uhr

Verkohlte Papierberge und Sperrmüllhaufen und Schäden an der Halle zeugen vom Großbrand, der am Dienstagabend an der Steller Straße in Delmenhorst ausgebrochen war. Die Müllabfuhr ist vom Brand nicht betroffen.

Stadtwerke-Chef Hans-Ulrich Salmen hat gestern bei einer Begehung des Geländes der Abfallwirtschaft Delmenhorst GmbH (ADG), auf der es am Dienstag einen Großbrand gegeben hatte, großes Lob an die Feuerwehr und beteiligte Einsatzkräfte ausgedrückt. „Die haben eine tolle Arbeit geleistet, waren sehr strukturiert und dadurch konnte ein Teil der Halle erhalten werden“, betonte er. Betroffen vom Brand sei lediglich der hintere Bereich des großen Hallenkomplexes für den Abfallumschlag gewesen.

Feuer in Sperrmüllhaufen ausgebrochen

Der Brand war in einem Sperrmüllhaufen ausgebrochen. Über die Brandursache könne man laut Salmen bisher nur spekulieren, ein technischer Defekt oder menschliches Zutun könne jedoch ausgeschlossen werden. In der Halle wird der in Delmenhorst gesammelte Abfall abgeladen und zur Entsorgung in Laster umgeladen. Dieser Vorgang erfolgt laut Salmen jetzt an einem anderen Ort.

Sperrmüll wird bald wieder abgeholt

„Wir hatten Glück im Unglück“, freute sich Salmen. Die Müllabfuhr funktioniere weiter ohne Einschränkungen und schon in der kommenden Woche könne schon wieder Sperrmüll abgeholt werden. „Der Standort an der Steller Straße ist voll in Betrieb und funktionsfähig.“ 150 bis 180 Tonnen Abfall werden auf dem ADG-Gelände an der Steller Straße täglich umgeschlagen.

Fenster wie Wachs zerlaufen

Vor Ort zeugen wie Wachs zerlaufene Fenster, Wasser auf dem Hallenboden und in die Wand geschnittene Eingänge vom Großbrand. Während des Feuerwehreinsatzes, an dem auch ADG-Mitarbeiter beteiligt waren, waren brennende Sperrmüllhaufen mit einem Radlader ins Freie gefahren worden. Dort türmt sich nun ein großer Haufen angebrannter Gegenstände von der Klobrille bis zum Tisch. Der Haufen soll in den nächsten Tagen endgültig entsorgt werden.