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Flüchtlingsunterkünfte Letzte Sporthalle in Delmenhorst bald wieder frei

Von Marco Julius | 12.10.2016, 12:26 Uhr

In Kürze wird in Delmenhorst keine Sporthalle mehr als Flüchtlingsunterkunft genutzt. Das teilte Fachbereichsleiterin Petra Gerlach jetzt mit.

In Kürze wird in Delmenhorst keine Sporthalle mehr als Flüchtlingsunterkunft genutzt. Zwar habe man den ursprünglichen Plan, die Sporthalle an der Weverstraße bis Ende September wieder für den normalen Betrieb freizugeben, nicht einhalten können, sicher sei aber, dass die Halle möglichst bald und spätestens zum 1. Dezember nicht mehr zur Flüchtlingsunterbringung genutzt werde, erläuterte Petra Gerlach, Fachbereichsleiterin Gesundheit, Verbraucherschutz und Gefahrenabwehr, am Dienstag im zuständigen Fachausschuss. Bis dahin solle die ehemalige Fröbelschule als Flüchtlingsunterkunft hergerichtet werden. Mit der Kaserne, dem Stadionheim in Düsternort, der ehemaligen Kita Rappelkiste und der ehemaligen Kinderklinik an der Wildeshauser Straße stünden dann fünf größere Unterbringungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Aktuell 1180 Menschen untergebracht

Weiterhin sei man bestrebt, Flüchtlinge möglichst dezentral unterzubringen . Als Hauptvermieter von Wohnungen fungiere dabei nach wie vor die GSG, aber auch private Wohnungen hat die Stadt angemietet. Laut Gerlach hat die Stadt (Stand 1. Oktober) 1180 Personen untergebracht, darunter fast 900 Syrer. „Die Zahl ist insgesamt leicht rückläufig“, erläuterte die Fachbereichsleiterin, die zugleich die gute Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge hervorhob.