Ein Angebot der NOZ
Ein Artikel der Redaktion

Förderkreis feiert 30 Jahre Einsatz für Delmenhorster Industriekultur

Von Manuel Titze, Manuel Titze | 26.01.2018, 18:12 Uhr

Der „Förderkreises Industriemuseum Delmenhorst“ hat am Donnerstagabend in der Turbinenhalle sein 30-jähriges Bestehen gefeiert.

Der stellvertretende Vorsitzende Friedrich Hübner gab dabei einen kleinen Einblick in die Historie. 1981 begann die Diskussion in der Politik und der Bürgerschaft, was mit dem großen stadtnahen ehemaligen Industriegelände geschehen sollte. An diesen Diskussionen beteiligte sich seit den Vorbereitungen einer Veranstaltung im Jahr 1984 zur Gründung der Nordwolle im Jahr 1884 auch eine Bürgergruppe, die Ende 1987 beschloss, einen Verein zu gründen, der dafür sorgen wollte, dass das industrielle Erbe der Stadt auf der Nordwolle wenigstens teilweise erhalten bleibt und gepflegt wird. Der „Förderkreis Industriemuseum Delmenhorst“ ist dafür 1988 gegründet worden. Eines der noch aktiven Gründungsmitglieder ist Käthe Stüve, sie war als Ehrengast geladen.

Opernsängerin Stefanie Golisch singt

Einen Rückschlag gab es jedoch 1994 für die „Wolleaner“. Im Gebäude wurde Asbest gefunden und die betroffenen Stellen mussten erst saniert werden. Als aber auch das vollendet war, stand der Zukunft des Industriemuseums nichts mehr im Wege. Es genießt bis heute überregionale Anerkennung und Ruhm.

Im Anschluss an den historischen Part und ein Grußwort von Bürgermeisterin Antje Beilemann unterhielt Opernsängerin Stefanie Golisch, begleitet von der Pianistin Sayaka Namizuka, mit ihrem Programm „Das gibt’s nur einmal, das kommt nicht wieder“.