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Franz Becker-Urban zu Gast Berühmte Bass-Arien bei „Kleiner Klassik“ in Delmenhorst

Von Mareike Bader | 17.12.2017, 16:55 Uhr

Die Mischung aus Musik und Literatur stand am Sonntag bei der 51. Kleinen Klassik wieder auf dem Programm. 170 Gästen lauschten Bass Franz Becker-Urban mit Pianistin Stefanie Adler sowie Eckart Sohns.

Zum 51. Mal präsentierte die „Kleine Klassik“ am Sonntag die bewährte Mischung aus Musik und Literatur verschiedenster Epochen. Im Haus Schierenbeck genossen 170 Gäste in festlicher Atmosphäre Opernarien von Bellini, Verdi oder aus Nicolais „Die lustigen Weiber von Windsor“, Kunstlieder von Schubert und Brahms bis in zu Henry Mancinis „Moon River“ und dem Gassenhauer „Auf der Reeperbahn nachts um halb eins“.

Eckart Sohns las Werke von Heine, Lessing oder Zweig

Traditionell im Frack las Initiator Eckart Sohns Werke von Heinrich Heine, Gotthold Ephraim Lessing. Ludwig Thoma oder auch Stephan Zweigs „Legende der dritten Taube“, mit der Sohns Bezug auf die aktuelle Situation in Krisengebieten nahm.

Die Musik kam von Franz Becker-Urban mit Stefanie Adler am Piano. Der Bass war 35 Jahre lang Sänger des Opernchors am Theater Bremen und trat nun von der letzten in die erste Reihe als Solist.

Berühmte Sarastro-Arie aus „Die Zauberflöte“

Die tollen Tenorarien gab es zwar nicht, dafür aber die berühmte Arie des Sarastro „In diesen heilgen Hallen“ aus Wolfgang Amadeus Mozarts „Die Zauberflöte“.

„Wir sind immer nur die Bösewichte oder Väter“, scherzte Becker-Urban über die Bassbesetzungen. Auch die Arie „Wer ein Liebchen hat gefunden“ hatte Mozart in seinem Singspiel „Die Entführung aus dem Serail“ für den Diener des bösen Bassa Selim, Osmin, geschrieben.