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Für Schulen und Flüchtlinge Delmenhorster Bürgerstiftung braucht mehr Ehrenamtliche

Von Lennart Bonk | 28.11.2015, 10:02 Uhr

Die Ehrenamtlichen der Freiwilligenagentur der Delmenhorster Bürgerstiftung haben sich am Freitag zum Erfahrungsaustausch im Gemeindesaal der St. Christophorus Gemeinde getroffen.

Nach einem Vortrag der Anonymen Drogenberatung über Gefahren für Jugendliche bei der Mediennutzung, unterhielten sich die Ehrenamtlichen angeregt über ihre Arbeit.

140 Ehrenamtliche aktiv

„An insgesamt 19 Delmenhorster Schulen sind 140 Ehrenamtliche unserer Stiftung aktiv“, sagte Jürgen Schulz, der Vorstandsvorsitzende der Bürgerstiftung. Zurzeit beteiligt sich die Stiftung an 17 Projekten im Bereich Bildung und Wissen. „Die Ehrenamtlichen gehen in die Schulen und unterstützen Kinder, die gefördert werden müssen“, erklärte Schulz. Bei Projekten wie Lese-, Mathe und Fremdsprachennachhilfe sowie Hausaufgabenbetreuung übernehmen die Ehrenamtlichen eine Patenschaft für jeweils ein Kind. Mit diesem Kind üben sie im Einzelunterricht den aktuellen Schulstoff. Um das geeignete Projekt für einen Freiwilligen zu finden, führt Schulz im Vorfeld ein Gespräch mit den Interessierten und ermittelt ihre Eignung. Danach vermittelt er den Paten an eine Schule in seiner Wohngegend und begleitet ihn zur ersten Stunde, um sich zu vergewissern, dass alles passt.

Suche nach Lese- und Mathepaten

„Von der ersten bis zur achten Klasse unterhalten wir Patenschaften und die Nachfrage ist ungebrochen“, erzählte der Vorsitzende. Momentan ist er auf der Suche nach Lese- und Mathepaten. Aber auch Freiwillige, die einen Deutschkurs für Flüchtlingskinder übernehmen möchten, sind gefragt. Schulz hofft, weitere Ehrenamtliche für die Projekte der Bürgerstiftung gewinnen zu können. „Die Schulen brauchen Unterstützung“, so Schulz. Er und seine Ehrenamtlichen bieten ihre Unterstützung je nach Können und Passion an.