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Furiose letzte Stadtfest-Nacht In Delmenhorst atemlos mit „Leeeenaa“ gefeiert

Von Thomas Breuer | 11.06.2017, 17:45 Uhr

Kopfsteinpflaster wandelt sich zum Tanzboden, vom Wallplatz steigt Nebel auf: Die dritte Nacht des Stadtfestes brachte die größte Freiluft-Party.

Um 0.30 Uhr in der Nacht zum Sonntag kann DJ Goli auf der Rathausplatz-Bühne machen, was er will. Macht er dann auch, indem er auf Helene Fischer das unvermeidliche Pur-Medley folgen lässt. „Leeeenaa, du hast es oft nicht leicht“, schallt es aus den Boxen und selbst viele derer, die gar keine Lena an ihrer Seite wissen, geben jetzt gesanglich alles.

Schnell ein Selfie mit der wogenden Masse

Das Kopfsteinpflaster des Rathausplatzes hat sich endgültig zum Tanzboden gewandelt. Das hält auch DJ Goli für sich fest: Schnell umdrehen und ein Selfie machen mit der wogenden Masse hinter sich. Erlebt man in Delmenhorst ja auch nicht jeden Tag, unter freiem Himmel schon gar nicht.

„Danke für den mega fetten Abend!“

Ein paar Meter weiter auf dem Wallplatz, wo die Bässe derbe wummern und wahrlich bis ins Mark dringen, fühlen sich die Akteure auf dem DJ-Turm zu Komplimenten an ihr junges Publikum verpflichtet: „Danke für den mega fetten Abend!“ Lichteffekte, künstlicher Nebel und House-Klänge machen Delmenhorst zur angesagten Freiluftdisko. Wo feiern diese Menschen eigentlich sonst?

Kultrocker mit großem Fanpublikum

In der dritten und letzten Stadtfest-Nacht hat schon zu früherer Stunde jeder der etlichen Tausend Besucher seinen Verweilplatz gefunden. „Wann sind Hells Balls auf der Bühne?“, war eine im Laufe des Tages mehrfach aufkommende Frage. Frontmann Fred und seine Jungs, die mehr als eine Hommage an die Kultrocker von AC/DC sind, haben in Delmenhorst augenscheinlich ein großes Fanpublikum.

Als Sänger gern mitten im Publikum

Wie beim Stadtfest im vergangenen Sommer, röhrt der gute Fred bei „Thunder“, „Highway to Hell“ und weiteren Gassenhauern nicht nur auf der Bühne, sondern hält sich viel lieber mitten im Publikum auf. Und auch hier sind Selfies mit dem Mann gefragt, der Bon Scott und Brian Johnson alle Ehre macht.

One-Hit-Wonder quicklebendig auf der Bühne

Nicht minder gelungen der Auftritt von „Das Fiasko“ auf der Rathausplatz-Bühne. Die Band lässt vergangene „Disco“-Zeiten nicht nur musikalisch aufleben, sondern legt sich auch optisch ins Zeug. Wäre One-Hit-Wonder Patrick Hernandez („Born to be alive“) nicht schon in die Jahre gekommen, er hätte es sein können, da oben.

Ein Facebook-Kommentar: „Es war soooo toll. Danke an alle!“