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Gefährlicher Bundeswehreinsatz Vortrag in Delmenhorst blickt auf deutsche Soldaten in Mali

Von Frederik Grabbe | 09.09.2017, 16:12 Uhr

Der Bundeswehreinsatz in Mali ist Thema eines Vortrags der Gesellschaft für Sicherheitspolitik (GSP) am Mittwoch, 13. September, 19.30 Uhr im Haus Adelheide. Unter anderem soll dann die Gefahr für deutsche Soldaten in dem afrikanischen Land diskutiert werden.

Laut GSP hat der Hubschrauber-Absturz im westafrikanischen Mali mit dem Tod beider Piloten im vergangenen Juli eine neue, verstärkte mediale Aufmerksamkeit auf den Einsatz der Bundeswehr gezogen. „Die Öffentlichkeit wurde daran erinnert, dass sich die Bundeswehr seit 2014 auch dort in einem Auslandseinsatz befindet“, so die Ankündigung.

Friedensmission gilt als gefährlich

Allerdings gelte die UN-Friedensmission für Soldaten als besonders gefährlich. „Was aber diese Gefährlichkeit ausmacht und dazu führte, dass nach anfangs 180 Bundeswehrsoldaten inzwischen bis zu 1000 in Mali mit ,robustem Mandat‘ eingesetzt werden, und welche Aufgaben sie dabei konkret zu erfüllen haben, ist hingegen kaum bekannt“, so die GSP.

Politikwissenschaftlerin spricht

Darum will die Gesellschaft mit dem Vortrag über den Einsatz informieren. Unter dem Titel „Im malischen Treibsand – deutsches Engagement in der Wüste“ spricht am Mittwoch die Politikwissenschaftlerin Dr. Julia Egleder. Sie ist Redakteurin der Zeitschrift „Loyal“, ein Magazin des Reservistenverbandes der Bundeswehr. Egleder war als Berichterstatterin bereits in Mali.