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Gemeindefest bei St. Marien Delmenhorster Katholiken feiern kulturelle Vielfalt

Von Dirk Hamm | 03.09.2017, 21:32 Uhr

Begegnung und Information, Spiel und Spaß sowie exotische kulinarische Genüsse haben am Wochenende den Platz zwischen der St.-Marien-Kirche, dem Kindergarten und dem Gemeindehaus an der Louisenstraße mit Leben erfüllt.

Die Gläubigen der katholische Kirchengemeinde haben am Samstag und Sonntag ihr jährliches Gemeindefest gefeiert. Unter die vielen Besucher mischte sich auch der oberste Katholik, wenn auch nur in Gestalt eines lebensgroßen Pappaufstellers. Bei einer Fotoaktion nutzten viele Besucher die Gelegenheit, sich mit dem Abbild von Papst Franziskus ablichten zu lassen. Der Erlös dieser Aktion und des Fests insgesamt soll nach Angaben von Pfarrer Norbert Lach zu einem Teil einem Trinkwasserprojekt in Indien zufließen.

„Die ganze Erde ist eine Familie“

Auch in manch anderer Hinsicht spielte der Subkontinent beim Gemeindefest eine bedeutende Rolle. Denn das ausgewählte Motto „Die ganze Erde ist eine Familie“ entstammt der indischen Philosophie. „Das Motto ist ein bisschen auch eine Hommage an die beiden Priester aus Indien, die bei uns Seelsorge tun“, erklärte Lach.

Die Welt als globales Dorf

Seit einiger Zeit wirken mit Sebastian Valiaparambil und Mathew Varughese zwei Geistliche aus Indien an der St.-Marien-Kirche. „Die ganze Erde ist eine Familie“, dahinter stehe der Gedanke, dass die Welt heute ein globales Dorf ist, führte Norbert Lach gestern Morgen in seiner Sonntagspredigt aus.

Verantwortung für Schöpfung betont

Mit dem Gemeindefest solle gefeiert werden, dass St. Marien und Delmenhorst mit der Vielfalt der Kulturen Teil dieser weltweiten Familie sind. Zugleich betonte der Pfarrer die Verantwortung der Menschen für die Schöpfung und für den Frieden auf der Welt.

Kulinarische Genüsse aus vielen Kulturen

Die kulturelle Vielfalt spiegelte sich am Sonntag auch in den kulinarischen Angeboten an den Essensständen wider: Gemeindemitglieder von den Philippinen, aus dem Irak sowie aus Polen boten landestypische Spezialitäten an. Und auch hier war Indien wieder vertreten, denn die indischen Schwestern des Hildegard-Stifts tischten indische Speisen auf. Aber auch Bratwurst und Kartoffelpuffer konnten sich die Gäste schmecken lassen.