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Geruch nach faulen Eiern SWB prüfen Gasleitungen in Stuhr auf Lecks

Von Dirk Hamm | 04.03.2015, 19:08 Uhr

Eine Woche lang wird die Dosis des schwefelhaltigen Duftstoffs im Erdgas kräftig erhöht. Bei einem Leck steht ein Entstörungsdienst bereit.

Die Stadtwerke Bremen (swb) haben eine fette Stinkbombe gezündet, und das mit gutem Grund: Eine Woche lang verdreifacht der Gasnetzbetreiber wesernetz, eine Tochter der swb, die Beimengung eines schwefelhaltigen Duftstoffs zum Erdgas. Somit können Erdgaskunden in Stuhr, Bremen, Weyhe und Thedinghausen noch bis einschließlich Freitag selbst kleinsten Undichtigkeiten in ihren hauseigenen Gasinstallationen mit der Nase auf die Spur kommen.

„Tritt Erdgas aus, riecht es streng und stark schwefelig, manche sagen nach faulen Eiern“, erklärt Unternehmenssprecher Christoph Brinkmann. Von Natur aus ist Erdgas zwar geruchsfrei. Aber aus Sicherheitsgründen wird der Duftstoff THT, eine Schwefelverbindung, beigemischt. Bei der Verbrennung mit dem Erdgas entstehen keine Gerüche.

Rund 8000 Haushalte sind in Stuhr an das Gasnetz der wesernetz angeschlossen. Christoph Brinkmann rät Gasnutzern, die zuhause den Faule-Eier-Geruch wahrnehmen, umgehend den Entstörungsdienst des Netzbetreibers unter Telefon (0421)3591020 anzurufen. „Unsere Mitarbeiter setzen sich dann sofort ins Auto“, versichert der Sprecher.