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Gesundheitsschädliches Material Bei Abriss von Delmod in Delmenhorst auf Asbest gestoßen

Von Marco Julius | 08.06.2018, 16:17 Uhr

Beim Abriss der ehemaligen Fabrik Delmod in Deichhorst mussten in Teilbereichen auch asbesthaltige Materialien entsorgt werden. Das bestätigt die für den Abriss zuständige Delmenhorster Wirtschaftsförderungsgesellschaft (dfwg).

Anwohner hatten gegenüber dem dk beklagt, sie seien nicht über eine Asbestbelastung informiert worden. Zudem hätten sie beobachtet, wie Arbeiter ohne entsprechenden Schutz aktiv waren.

Anwohner nicht gefährdet

„Bereits im Januar ist ein umfassendes Schreiben an die Bewohner und Anlieger rund um das Delmod-Areal ausgegeben worden, in dem über die Abbrucharbeiten informiert wurde. Ein Hinweis auf die Entsorgung asbesthaltiger Materialien war darin nicht notwendig, da ein Risiko für Anwohner zu jedem Zeitpunkt ausgeschlossen werden konnte“, teilt die dwfg mit. Zudem würden die arbeitsschutzrechtlichen Bestimmungen bei den Arbeiten vollumfänglich eingehalten. „Verschiedene Prüfungen der zuständigen Aufsichtsbehörde haben dies bestätigt“, sagt Langnau.

Zeitplan nicht in Gefahr

Der Zeitplan des Abrisses ist laut dwfg durch den Rückbau und die fachgerechte Entsorgung der schadstoffhaltigen Materialien nicht in Gefahr. „Der Abriss wird, wie ursprünglich geplant, im Sommer beendet werden können“, heißt es. Der Rückbau im Gebäudeinneren sei mittlerweile komplett abgeschlossen. „In den nächsten Tagen wird der Abriss dann auch von außen sichtbar sein“, kündigt die dwfg an.