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Großer Andrang, hohe Umsätze Delmenhorster Kartoffelfest setzt starke Akzente

Von Thomas Breuer | 11.10.2015, 15:47 Uhr

Das 24. Delmenhorster Kartoffelfest in der Innenstadt ist Geschichte, und es dürfte in guter Erinnerung bleiben.

Einerseits wegen des Trubels bei traumhaftem Wetter, anderseits wegen der guten Umsätze, über die sich viele Kaufleute freuten. „Für uns ist das der beste Tag des Jahres“, sagte etwa Bernd Engels vom Schuhhaus Gerdes. Es sei schön gewesen, auch zahlreiche auswärtige Kunden begrüßen zu können.

„Die Stimmung war gut“

Für die Delmenhorster Wirtschaftsförderungsgesellschaft als Veranstalter des Volksfestes zeigte sich deren Geschäftsführer Axel Langnau sehr zufrieden. „Die Stimmung war gut“, sagte er. „Ich habe nichts Negatives gehört.“ Auch ihm sei seitens der Kaufmannschaft in ersten Gesprächen von guten Umsätzen berichtet worden.

„Danke, dass sie heute für uns arbeiten.“ Dieser Satz sei von Kundenseite gefallen, berichtete eine überraschte Iduna Tiedemann von der Buchhandlung Decius. Er steht dafür, dass die rund 100 Stände auf dem Fest zwar schon attraktiv sind, ein verkaufsoffener Sonntag das Ereignis aber noch spürbar bereichert.

Geschäfte nicht nur in City geöffnet

Fast alle Geschäfte in der City hatten geöffnet, dazu weitere im übrigen Stadtgebiet, die angesichts der Entfernung zur Fußgängerzone eigene Akzente setzen mussten. So bot beispielsweise der Tootal-Markt an der Nienburger Straße seinen Kunden ebenfalls Kartoffelpuffer und Bratwürste an, überreichte Sonnenblumen und auch Süßes. Filialleiter Bert Becker zeigte sich mit dem Zuspruch zufrieden, sagte aber: „Es war ein bisschen ruhiger als sonst.“

Verkaufsoffen auch im Umland

Wie Langnau suchte auch er die Erklärung dafür im Umland, wo parallel an mehreren Orten ebenfalls verkaufsoffene Sonntage stattfanden. „Unter diesen Bedingungen haben wir uns wacker geschlagen“, bilanzierte Langnau, der insgesamt von ähnlich viel Frequenz wie beim Kartoffelfest 2014 ausgeht. Da war von 50.000 Besuchern aus Nah und Fern die Rede gewesen.

Mancher Besucher empfand den Andrang in der Innenstadt diesmal als nicht ganz so groß wie sonst. Was aber niemanden vergrätzte, denn so gab es weniger Geschiebe.