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Historische Stadtansicht Als die Bahngleise in Delmenhorst ebenerdig lagen

Von Dirk Hamm | 06.08.2016, 11:30 Uhr

Die Eisenbahn Bremen-Oldenburg habe Delmenhorst in zwei klar voneinander getrennte Hälften geteilt, wurde früher oft geklagt. Immerhin, wenn die Bahnschranke hochging, konnten Passanten, Rad- und Autofahrer die ebenerdigen Gleise problemlos überqueren.

Das Projekt der Höherlegung der Bahntrasse wurde erst anderthalb Jahrzehnte, nachdem diese Aufnahme des Bahnübergangs Stedinger Straße im Jahr 1955 entstanden war, in die Tat umgesetzt. Der Blick geht von Norden in die damalige Orthstraße hinein, rechts mündet die Wittekindstraße ein. Etwa in der Mitte des Straßenzugs münden von rechts die Koppel- und von links die Fischstraße ein. Im Zuge der Bahnhöherlegung und des Baus der Friedrich-Ebert-Allee hat dieser Teil der Stadt sein Gesicht stark verändert. Archivfoto: Hermann Weizsäcker