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Historische Stadtansicht Delmenhorster Juden beteten an der Gartenstraße

Von Dirk Hamm | 04.11.2017, 09:49 Uhr

Das Gemeindezentrum der in Delmenhorst lebenden Juden befindet sich heute an der Louisenstraße. Bis zum Jahr 1928 versammelten sich die Mitglieder der hiesigen jüdischen Gemeinde in einem Fachwerkhaus an der Gartenstraße.

In dieser Ansicht der Gartenstraße aus den 20er Jahren – der Radfahrer kommt aus Richtung Langer Straße entgegen – handelt es sich wohl um das Haus rechts im Hintergrund. Im Jahr 1838 erbaut, beherbergte es den Betsaal, das „Schullokal“ und eine Lehrerwohnung.

Ab 1928 nutzten die jüdischen Delmenhorster die an der Cramer-straße neu errichtete Synagoge. Die Gartenstraße hat ihr Gesicht vollständig verändert. Sowohl diese Häuser als auch die Fachwerkhäuser auf der gegenüberliegenden Straßenseite wurden in den 60er und 70er Jahren abgerissen. Archivfoto: Klepsch