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Historische Stadtansicht Durch das Nadelöhr Wittekindstraße gezwängt

Von Dirk Hamm | 24.11.2018, 09:18 Uhr

Ziemlich eng ging es in den frühen 60er Jahren in der Wittekindstraße zu. Der Autoverkehr ratterte in beide Richtungen über das Straßenpflaster.

Heute ist die Wittekindstraße eine asphaltierte Einbahnstraße. Die Aufnahme entstand im Januar 1963. Links im Hintergrund ist der Bahnübergang von der damals bis zu diesem Punkt reichende Orthstraße zur Stedinger Straße zu erkennen. Erst mit dem Bau der Friedrich-Ebert-Allee zu Beginn der 70er Jahre wurde die Orthstraße zur Sackgasse.

Und mit der Höherlegung der Bahngleise wurde aus dem Übergang eine Unterführung. Zuvor mussten die Verkehrsteilnehmer immer wieder bei heruntergelassener Schranke empfindlich lange Wartezeiten in Kauf nehmen.

Die schmale Wittekindstraße war 1963 eine Art Nadelöhr, durch das sich in den Jahren des Wirtschaftsaufschwungs nach dem Krieg eine stetig zunehmende Zahl an Fahrzeugen zwängte.