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Historische Stadtansicht Gastwirte lösten nach langer Zeit die Müller ab

Von Dirk Hamm | 03.03.2018, 14:11 Uhr

Viele kennen das urige Gasthaus am Mühlendamm noch als „Weinkrüger“, heute dort einkehrende Gäste betreten das „Graftwerk“.

Und wer sich weiter zurückerinnert, dem kommt die Gaststätte „Zur Wassermühle“ der Familie Runge in den Sinn, die hier im Januar 1977 im winterlichen Kleid abgelichtet wurde. Vor den Wirten hatten die Müller das Sagen. Die Mühle bei der Burg wurde um 1429 erstmals urkundlich erwähnt. Später wurde sie verpachtet, zuvor standen die Müller beim Grafen in Lohn und Brot.

Im Jahr 1901 kaufte die Stadt die Mühle, die in dieser Zeit mehrfach baulich erweitert wurde. Zwei Jahre später wurde dem Pächter Georg Hermann Runge die Konzession für eine Gast- und Schankwirtschaft gewährt. Noch bis 1949 lief daneben der Kornmühlenbetrieb. Foto: dk-Archiv/Harald Pollem