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Historische Stadtansicht Häuser an Langer Straße durch Betonklotz ersetzt

Von Dirk Hamm | 05.03.2016, 11:30 Uhr

Das leer stehende Hertie-Gebäude, ein trostloser Betonklotz, ist nicht gerade ein Aushängeschild der City. Doch wie sah es an dieser Stelle Jahre vor der Eröffnung von Karstadt 1973 aus?

Die Aufnahme von 1966 zeigt die Zeile mit den fünf Häusern, die von dem Handelskonzern gekauft und für die Errichtung des Warenhauses abgerissen wurden. In den Häusern Nr. 95 bis 91 waren, von links, das Bauunternehmen Karl Twisterling, die Schreibwarenhandlung Janssen, das Modegeschäft Willy Hampel, der Klempnermeister Emil Drawin, der Auktionator Bernhard Menkens, eine Hussel-Filiale, das Café Kruber und das Schuhhaus Gerdes zu finden. Drei „Stolpersteine“ im Pflaster erinnern außerdem an die früheren jüdischen Bewohner Josef und Salie Fink sowie Siegmund Fink, die dem Holocaust zum Opfer fielen. Archivfoto: Hermann Weizsäcker