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Historische Stadtansicht Nord-Süd-Achse machte Orthstraße zur Sackgasse

Von Dirk Hamm | 02.01.2016, 11:00 Uhr

Das Konzept der autofreundlichen Stadt hat in den 60er und 70er Jahren zu vielen einschneidenden Veränderungen geführt. So wurde die Orthstraße im Zuge des Ausbaus der Nord-Süd-Achse zwischen der Langer und Stedinger Straße zur Sackgasse.

Auf dem freien Platz am neuen Straßenende legen hier Bauarbeiter im Mai 1973 einen Parkplatz an. Der Name der Straße ist abgeleitet von „auf dem Orth“, was „vor dem Stadttor“ bedeutete. Seit 1891 endete sie vor dem Bahnübergang. Mehrere Häuser an der Orthstraße hatten der Nord-Süd-Achse weichen müssen, wodurch auch der Raum für den Parkplatz geschaffen wurde. Die Nord-Süd-Achse erhielt 1969 ab dem Uferweg den Namen Friedrich-Ebert-Allee. Links oben sind die noch dunkle Fassade des Hauses Coburg und die Wohnblöcke des Wolleparks zu erkennen. Foto: DK-Archiv