Ein Angebot der NOZ
Ein Artikel der Redaktion

Historische Stadtansichten Zum Abkühlen ging es in die „Mili“

Von Dirk Hamm | 24.07.2015, 20:03 Uhr

Einst wie heute gehörte die sommerliche Abkühlung im Schwimmbad zu den beliebtesten Freizeitvergnügungen, vor allem bei den Lütten.

Der akrobatische Sprung, den hier ein wagemutiger junger Bursche in den 50er Jahren vorführt, endete im Wasser der Militärbadeanstalt. Oder der „Mili“, wie sie unter den Delmenhorstern genannt wurde. Nachdem die Stadt 1935 Garnison geworden war, wurde zwei Jahre später eine Badeanstalt für das Militär im Delmegrund eingerichtet. Bis Kriegsende blieb sie der Wehrmacht vorbehalten. Als die britischen Besatzungstruppen 1945 das Graftbad für sich requirierten, entwickelte sich die „Mili“ zum beliebten Tummelplatz für die Bürger. Ab 1963 zog dann das neue Stadtbad die Massen an, und die „Mili“ blieb nur noch bis 1968 geöffnet. Foto: DK-Archiv