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Hits aus berühmten Filmklassikern Silvestershow bringt in Delmenhorst Saal zum Hüpfen

Von Dirk Hamm | 01.01.2018, 14:28 Uhr

Wippend, klatschend, singend und tanzend – so haben sich rund 1000 Delmenhorster am Sonntag im Kleinen Haus auf die abendlichen Silvesterpartys eingestimmt. Bei zwei Vorstellungen bot das Ensemble des „Sound of Cinema“ eine mitreißende Show.

Sie war gespickt mit berühmten Hits aus sechs Jahrzehnten Filmgeschichte. Waren am Nachmittag noch einige wenige Plätze frei geblieben im Theatersaal, so war die Abendvorstellung restlos ausverkauft.

Zum großen Teil sind es Musikfilmklassiker, aus denen die rund 25 Stücke für das Programm der erfolgreich durch Europa tourenden Show entnommen wurden, von „Fame“ über „Purple Rain“ bis „Footloose“. Aber auch aus Blockbustern wie „Titanic“ sind unverwüstliche Songs hervorgegangen, die immer wieder die ganz großen Gefühle wecken.

Balladen sorgen für Gänsehaut

„I Will Always Love You“ (aus „Bodyguard“) und „My Heart Will Go On“ („Titanic“) werden immer mit den Ausnahmesängerinnen Whitney Houston beziehungsweise Celine Dion verbunden sein, doch auch das „Sound of Cinema“-Ensemble hat hervorragende Stimmen in seinen Reihen. So geriet die Darbietung dieser Balladen mit hohem Gänsehaut-Faktor zu heftig beklatschten Höhepunkten der Show.

Tänzer und Sänger schlüpfen in 150 Kostüme

Diese punktete ansonsten mit flotten und harmonischen Tanzchoreografien, dem Sound der Liveband, dem Wechsel in insgesamt etwa 150 Kostüme – und mit einer kräftigen Prise Erotik („Lady Marmalade“, „What A Feeling“).

Mancher der Gäste im Kleinen Haus dürfte die Showtruppe bereits 2016 gesehen haben, als sie mit dem Michael-Jackson-Tribute-Programm „Black or White“ an der Delme gastierte. Auch daraus gab es an Silvester eine mitreißende Kostprobe („Smooth Criminal“).

Hüpfer ersetzt den „jump to the left“

Mehrfach war das Publikum gefragt, mitzuwirken, und die Besucher nahmen den Ball gerne auf. Zum Beispiel beim „Time Warp“ aus dem Kultstreifen „Rocky Horror Picture Show“. An der berühmten Choreografie dieses Stückes, die im Schnellverfahren mit dem gesamten Saal geprobt wurde, musste nur eine kleine Änderung vorgenommen werden: Der berühmte „jump to the left“ musste „aus versicherungstechnischen Gründen“, so erklärte eine der Sängerinnen, durch einen Hüpfer ersetzt worden.