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Homogenes Bild in Düsternort In wenigen Jahren neuer Stadtteil

24.01.2015, 13:38 Uhr

Individuelle Ausdrucksformen waren in der Architektur nicht gefragt, als sich nach dem Zweiten Weltkrieg in Düsternort tausende Heimatvertriebene ein neues Zuhause aufbauten.

So bietet die Düsternortstraße über weite Strecken noch heute ein sehr homogenes Erscheinungsbild. Entstanden ist diese Aufnahme in der ersten Hälfte der 50er Jahre, jedenfalls vor dem 1. Juli 1956, als die neuen, weißen Autokennzeichen mit dem Kürzel „DEL“ eingeführt wurden.

Der Blick des Betrachters ist von der Höhe des Stadioneingangs in Richtung Süden gerichtet. In wenigen Jahren wurde damals ein ganzer Stadtteil aus dem Boden gestampft. Mithilfe öffentlicher Wohnungsbauprogramme entstanden die neuen Straßenzüge, die in der Regel die Namen ehemals ostdeutscher Städte erhielten.