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IHK-Prüfungsbeste bei Inkoop Dank Seminaren sind Delmenhorster an der Spitze

Von Mareike Bader | 26.08.2017, 14:41 Uhr

Es gibt viel zu tun und zu erleben, lautet das Fazit nach der Lehre von Oliver Brüggemann und Nico Peplies. Beide wollen nun Marktleiter werden.

Gleich zwei Auszubildende haben aus dem Hause Inkoop mit Top-Resultat ihre dreijährige Lehre abgeschlossen. Im Pausenraum im Brendelweg wurde der Artikel über die IHK-Auszeichnung aufgehängt. Das Umfeld habe sehr stolz reagiert, berichten die beiden Kaufmänner im Einzelhandel Oliver Brüggemann und Nico Peplies.

Ursprünglich wollte Oliver Brüggemann Bürokaufmann werden. „Es hat sich nie ergeben“, sagt der 27-Jährige aus Ostfriesland. Über das Jobcenter kam er zum Einzelhandel und zu Inkoop. „Bei mir hat es einfach gepasst“, sagt der 27-Jährige aus Ostfriesland, der heute in Delmenhorst lebt. Nico Peplies hat vor seiner Lehre als Laufjunge Getränke in Ganderkesee aufgefüllt und hat dann die Lehre angeboten bekommen.

Lustige Momente im Kundenkontakt

An ihrem Beruf schätzen beide vor allem den Kundenkontakt. „Man hat so viel Kontakt mit den Kunden. Das ist der Grund, warum ich den Beruf gerne mache“, sagt Oliver Brüggemann. Dabei haben die beiden auch einige skurrile Momente erlebt. Etwa wenn Kunden auf dem Parkplatz den Flughafen suchen. „Das ist teils echt lustig“, findet der 20-jährige Peplies, der in Schierbrok lebt.

„Ich könnte mir keinen Job nur im Büro vorstellen“, sagt Nico Peplies. Doch auch die Büroarbeit macht den beiden Spaß. Und so geht es für die beiden nach der Ausbildung weiter Richtung Marktleitung.

Seminare haben bei Spitzenergebnis geholfen

Also geht es für die beiden weiter zu Seminaren. Die haben ihnen auch schon während der Lehre geholfen. „Das ist auch der Grund, warum wir so gut abgeschnitten haben“, sagt Brüggemann. Dort wurden Themen aus der Schule noch einmal im Schnelldurchlauf durchgenommen oder auch mal der Lehrplan erweitert. „Etwa zur Warenkunde, weil das in der Schule nicht mehr unterrichtet wird“, erklärt Oliver Brüggemann.

Eigentlich sei er kein Fan von Schule, gibt Nico Peplies zu: „Ich glaub, ich krieg das eher unterbewusst mit.“ Da beide in der gleichen Berufsschul-Klasse waren, haben sie sich gegenseitig geholfen und sich ausgetauscht. Auf das tolle Abschneiden bei der Prüfung sind beide stolz. „Ich war einfach froh“, sagt Oliver Brüggemann.

„Hier ist man alles“

Den Beruf im Einzelhandel würden beide wieder ergreifen. „Bei Inkoop ist das so familiär und freundlich unter den Arbeitskollegen. Das würde ich so woanders nicht haben“, ist sich Brüggemann sicher. Auch Peplies ist für die Unterstützung dankbar. „Man kann sich richtig austoben“, erklärt der 20-Jährige.

In einem Lebensmittelmarkt sei man alles, erklären die beiden. Während ihrer Ausbildung wechselten sie alle drei bis sechs Monate die Abteilungen und waren auch in den verschiedenen Inkoop-Filialen eingesetzt. In einem sind sich die beiden einig: Hinter der Fisch- und Käsetheke stehen sie überhaupt nicht gerne. „Da habe ich nicht so den Draht zu“, sagt Brüggemann.