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IHK-Prüfungsbeste – Verkäuferin Zwischenschritt mit Bestnote für Delmenhorsterin

Von Mareike Bader | 31.08.2017, 09:32 Uhr

Als eine der Prüfungsbesten hat Natalia Szyniec ihre Ausbildung zur Verkäuferin abgeschlossen. Sie mag Menschen – und Lego.

Nach zwei Jahren hat Natalia Szyniec ihre Lehre zur Verkäuferin abgeschlossen – und das mit Bestnoten. Die Ausbildung war ihr wichtig. „Da hab ich mich hingesetzt und gesagt: ‚Jetzt lernst du aber‘“, erzählt Szyniec.

Während der Lehrzeit hat sie regelmäßig gelernt und musste daher nicht so viel extra für die Prüfung lernen. Sie hätte viel weniger gelernt als einige ihrer Mitschüler, berichtet die Verkäuferin. Mit ihrer Ausbildung ist noch lange nicht Schluss. Die Prüfung nach der zweijährigen Ausbildung zur Verkäuferin sei von vorne herein geplant gewesen.

Die zwei Jahre der Lehre zu Verkäuferin gleichen eigentlich denen zur Einzelhandelskauffrau. Allerdings hatte Natalia Szyniec nun eine richtige Prüfung und damit auch schon den ersten Berufsabschluss. Und auch den Handelsfachwirt hat die gebürtige Polin schon fest im Blick.

Gern unter Menschen

Als 12-Jährige kam Szyniec nach vom polnischen Gorzów nach Delmenhorst. Zwischendurch war sie mit ihrer Familie von Groß Mackenstedt weggezogen, dann ging es aber wieder nach Delmenhorst . „Viele haben ein negatives Bild, aber ich mag es hier eigentlich“, sagt die 22-Jährige.

„Ich mag gern unter Menschen sein“, sagt Natalia Szyniec zum Alltag im Einzelhandel. Dort berät sie im Geschäft für Spielwaren und Schulartikel die Kunden, steht an der Kasse oder stellt Bestellungen aus dem Online-Shop zusammen. „Manchmal braucht man die Ruhe im Außenlager“, erklärt sie.

Lego mag sie am liebsten

Am liebsten ist sie jedoch im Obergeschoss, wo die eher technischen Spielwaren, wie Lego oder Playmobil stehen. „Ich mag Lego. Das hab ich früher auch selbst gespielt“, sagt Szyniec. Auch für Puzzle kann sie sich begeistern. Dafür mag sie nicht so gern Brettspiele.

Dafür kennt sie sich im Lego-Sortiment umso besser aus. Beim Kauf sei es wichtig, das Alter des Kindes zu berücksichtigen. Bei den Kunden seien aber alle Altersschichten vertreten. „Es gibt auch viele Erwachsene, die Lego spielen“, berichtet Szyniec. Diese würden dann Lego-Technik kaufen oder Sammlerstücke, wie einen VW-Bus.