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Infonachmittag am Sonntag Delmenhorster Krankenhaus geht auf werdende Eltern zu

Von Thomas Breuer | 03.02.2019, 08:39 Uhr

Wer ein Kind erwartet, hat viele Fragen. Etliche davon will das Geburtshilfeteam des Josef-Hospitals am Sonntag, 3. Februar, beantworten. Zudem kann der Kreißsaal in Augenschein genommen werden.

Nach den Turbulenzen um den Wechsel an der Spitze der Frauenklinik soll dieser Bereich der Josef-Hospitals Delmenhorst (JHD) wieder wieder in ruhigeres Fahrwasser kommen. Dabei bieten die Verantwortlichen auch unter der Führung des neuen Chefarztes Dr. Aref Latif regelmäßige Informationsveranstaltungen für werdende Eltern an. Die nächste Kreißsaalführung findet am Sonntag, Februar, statt.

Treffpunkt ist der „Blaue Salon“

Ab 14.30 Uhr beantworten der Chefarzt und das Geburtshilfeteam zunächst im „Blauen Salon“ an der Wildeshauser Straße 92 alle Fragen rund um Schwangerschaft und Geburt. Hierbei stellen sie unter anderem Möglichkeiten der Schmerzerleichterung und der sanften Geburtshilfe vor. Auch zum Thema Risikoschwangerschaften, die im Mutter-Kind-Zentrum Delmenhorst versorgt werden, steht das Team beratend zur Seite. Hier spielen vor allem die enge Zusammenarbeit und die räumliche Nähe von Frauen- und Kinderklinik eine große Rolle. Eltern soll damit zusätzliche Sicherheit gegeben werden.

Anmeldung nicht erforderlich

Im Anschluss an die Gesprächsrunde dürfen sich alle Interessierten im Kreißsaal und in der Kinderklinik sowie auf der Entbindungsstation umsehen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Aufgrund der laut JHD zuletzt großen Nachfrage bietet Hebamme Silke Lehbrink werdenden Eltern monatlich an einem Dienstagnachmittag einen weiteren Besichtigungstermin im Kreißsaal an. Eine vorherige Absprache und Anmeldung im Kreißsaal unter der Telefonnummer (04221) 994333 ist erwünscht und erforderlich.

„Eine Frauenklinik hat zwei Standbeine“

Chefarzt Dr. Aref Latif ist seit Jahresanfang im JHD tätig. Nach seinen eigenen Worten legt der 59-Jährige großen Wert auf Familienorientierung und eine besonders enge Zusammenarbeit mit Elterschule und Hebammensprechstunde. Über seine Tätigkeiten sagt er: „Eine Frauenklinik hat aus meiner Sicht zwei Standbeine. Die Geburtshilfe und die operative Seite.“ Das eine schließe das andere nicht aus.

Im zurückliegenden Jahr haben im Josef-Hospital 953 Mädchen und Jungen das Licht der Welt erblickt. 2017 gab es dort „nur“ 893 Geburten.