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Josef-Hospital Delmenhorst Geschäftsführer Friedel entscheidet in Personalfragen

Von Marco Julius | 09.01.2019, 20:17 Uhr

In der Debatte um den Wechsel an der Spitze der Frauenklinik am Josef-Hospital Delmenhorst ist jetzt die Frage nach den Kompetenzen des Geschäftsführers des JHD, Florian Friedel, in den Fokus gerückt.

Hätte der Aufsichtsrat einen von Friedel geplanten Chefarztwechsel genehmigen müssen? Das legt zumindest der Entwurf für den Vertrag nahe, der seinerzeit im Rat verabschiedet worden war. Vor der Übernahme des Krankenhauses durch die Stadt hat dieser Vertrag im Zuge des Insolvenzverfahrens, das teilt Oberbürgermeister Axel Jahnz auf dk-Nachfrage mit, aber noch redaktionelle Änderungen erfahren. Demnach liegt die Entscheidung in Personalangelegenheiten allein in den Händen von Friedel. „Das war auch nie ein Geheimnis“, sagt Jahnz. „Wir sind da stets vollumfänglich transparent gewesen, jedes Ratsmitglied hatte zu jeder Zeit Einblick in den Gesellschaftsvertrag. Zuletzt haben wir im September 2018 über diverse Änderungsanträge zum Vertrag der SPD öffentlich beraten – dieser Passus war aber nicht Thema“, so Jahnz. Deshalb verstehe man die jetzt entstandene Aufregung nicht. Auch Friedel betont, dass er „selbstverständlich stets satzungskonform gehandelt“ habe.