Ein Angebot der NOZ
Ein Artikel der Redaktion

Josef-Hospital Delmenhorst Sanierer Ralf Delker bekräftigt JHD-Erhalt

Von Michael Korn | 04.10.2017, 20:01 Uhr

Ralf Delker, Sanierungsgeschäftsführer des Josef-Hospitals Delmenhorst, hat am 4. Oktober 2017 auf die Kritik der Bürgerinitiative am Sanierungsablauf reagiert.

Am Abend hat sich auch der Sanierungsgeschäftsführer des Josef-Hospitals (JHD), Ralf Delker, schriftlich zu der Kritik der Initiative „Delmenhorst braucht ein Krankenhaus“ geäußert. Seine Stellungnahme im Wortlaut: „Wir haben uns das klare Ziel gesetzt, das Josef-Hospital Delmenhorst als Einrichtung zu erhalten und fit für die Zukunft zu machen. Dazu arbeiten wir mit Hochdruck an einem Sanierungsplan. Das erfolgreich gestartete Schutzschirmverfahren ermöglicht es jetzt, ein Konzept für ein neues Krankenhaus zu erarbeiten, das wirtschaftlich gut geführt wird, ein attraktiver Arbeitgeber ist und eine hervorragende medizinische Versorgung in Delmenhorst bietet. Sämtliche Strukturen und Prozesse werden deshalb überprüft.

Viele persönliche Gespräche

Unser Partner – die Economedic AG – entwickelt bis Dezember 2017 tragfähige Ansätze für eine Sanierung. Das allerdings braucht Zeit und viele persönliche Gespräche. Fakt ist auch, dass wir viele Antworten zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht geben können. Für mich als Geschäftsführer ist dies ebenso unbefriedigend wie für Sie. Ich bitte um Verständnis, dass wir Einzelheiten zum Sanierungsverfahren erst dann bekannt geben, wenn diese im Rahmen eines Gesamtkonzepts tatsächlich feststehen.

Baldmöglichst Zukunftskonzept

Absolut kontraproduktiv sind dabei Spekulationen und Gerüchte – weder über den Neubau, noch einen konkreten Stellenabbau oder ein künftiges Medizinkonzept. Für all dies gibt es bisher keine faktische Grundlage. Wir werden - wie angekündigt - baldmöglichst ein Zukunftskonzept vorlegen. Als Geschäftsführer des Josef Hospital Delmenhorst beziehe noch mal Position und bitte um ihr Vertrauen in den jetzt angelaufenen Prozess. Und ich bitte um Fairness und Objektivität in der Berichterstattung.

Wir vertrauen in unsere Fachkräfte, ihre Kompetenz und ihr Engagement – und ihren Beitrag für den wirtschaftlichen Fortbestand unseres Hauses.“