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Josef-Hospital Stiftung und Stadt Delmenhorst unterzeichnen Zielvereinbarung

Von Marco Julius | 27.09.2017, 18:42 Uhr

Die beiden Gesellschafter der Josef-Hospital Delmenhorst Holding gGmbH (JHD), die Stiftung St. Josef-Stift und die Stadt Delmenhorst haben eine gemeinsame Zielvereinbarung unterzeichnet.

Die Willensbekundung soll laut Mitteilung der Stadt dazu dienen, die Ende 2015 vollzogene Fusion der beiden ehemaligen Krankenhäuser St.-Josef-Stift und Klinikum Delmenhorst zu bekräftigen, die medizinische Versorgung vor Ort auch zukünftig zu sichern und die Interessen des JHD als Partner und Anteilseigner – trotz unterschiedlicher Mehrheitsverhältnisse in der Holdinggesellschaft – gemeinsam positiv zu vertreten.

Privatisierung kein Thema

Ferner soll das JHD auch nach dem Schutzschirmverfahren weiterhin gemeinsam den beiden Gesellschaftern gehören. „Eine Privatisierung der Trägerschaft des Hauses ist ausdrücklich nicht gewollt und nicht das Ziel dieses Verfahrens“, heißt es in der Mitteilung.

Regelmäßige Treffen vereinbart

Ziel von Stiftung und Stadt ist es, wie geplant mit der Förderung von Bund und Land in Höhe von 70 Millionen Euro einen modernen Krankenhausneubau am Standort Mitte zu errichten und zu betreiben. Weiterhin haben Stiftung und Stadt regelmäßige Treffen vereinbart. „Sie dienen dazu, sich wechselseitig vertraulich zu informieren und gemeinsame Positionen und Strategien für das Ziel „Krankenhausneubau am Standort Mitte“ im Sinne der optimalen Gesundheitsversorgung für die Menschen in und um Delmenhorst zu entwickeln und zu realisieren“, teilt die Stadt mit.