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Kein Geld für Sanierung da Delmenhorster Dwostraße bleibt Schlaglochpiste

Von Michael Korn | 03.02.2017, 18:45 Uhr

Die seit Jahren marode Dwostraße in Delmenhorst wird auf unbestimmte Zeit Schlaglochpiste bleiben. Für eine Sanierung sei kein Geld da, hieß es am 2. Februar 2017 vor den Ratsfraktionen.

Schlechte Nachricht für Autofahrer: Der heruntergekommene Straßenzug Dwostraße/Nordstraße wird auf unbestimmte Zeit die schlimmste Schlaglochpiste in Delmenhorst bleiben .

Trotz bereits existierender Ausbaupläne gibt es derzeit keine Aussicht auf Realisierung, weil schlichtweg das Geld fehlt für das mehrjährige 6,5-Millionen-Projekt. Diese ernüchternde Nachricht überbrachte die Stadtverwaltung den Ratsfraktionen im Planungs- und im Umweltausschuss am Donnerstag. Fachbereichschef Fritz Brünjes erläuterte, dass Delmenhorst mit der Dwostraße keinen Platz mehr am Fördertopf aus dem Finanzierungsgesetz für den Gemeindeverkehr (GVFG) ergattern konnte. Schon in zwei Jahren laufe diese Zuschussmöglichkeit durch den Bund aus. Delmenhorst sei nicht berücksichtigt worden, weil es in der Restlaufzeit landesweit andere Ausbauprioritäten gebe .

Brünjes: „Ob das GVFG nach 2019 neu aufgelegt wird, ist offen.“ Bis dahin laufe erstmal nichts. Auf Nachfrage, wie denn jetzt mit der Huckelpiste zu verfahren sei, sagte Brünjes: „Wir müssen die Straße intensiver unterhalten“. Dies war bereits an den vergangenen Tagen zu sehen, als Straßenbauer neu aufgerissene Löcher notdürftig stopften. Verschoben um zunächst ein Jahr wird auch der Ausbau der Syker Straße.