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Kommandowechsel bei Bundeswehr Delmenhorster Truppe hat neuen Chef

Von Michael Korn | 14.08.2015, 18:17 Uhr

Die Garnison in Delmenhorst hat einen neuen Kommandeur: Oberstleutnant Stephan Fey löst Oberstleutnant Christoph Schladt an der Spitze des Logistikbataillons 161 ab.

Die Truppe in Delmenhorst hat einen neuen Chef: Oberstleutnant Stephan Fey löste gestern im Rahmen eines militärischen Appells in der Feldwebel-Lilienthal-Kaserne Oberstleutnant Christoph Schladt als Kommandeur des hiesigen Logistikbataillons 161 ab.

Schladt, der die Truppe in Adelheide zwei Jahre lang führte, war nach Bundeswehrangaben unmittelbar an der Neustrukturierung des Bataillons beteiligt. Darüber hinaus sorgte er in der Funktion als Kommandeur des Unterstützungsverbandes Mazar-e Sharif maßgeblich für die Stabilisierung Afghanistans.

150 Gäste beim Appel

Rund 400 Soldaten seines aus Urlaubsgründen ausgedünnten Bataillons sowie etwa 150 Gäste aus Militär, Politik und öffentlichem Leben nahmen am Freitag am Kommandowechsel teil. Generalmajor Erich Antoni, Chef des Logistikkommandos der Bundeswehr, dankte Schladt für dessen „herausragende Leistungen“. Auch in Abwesenheit vom Heimatstandort habe Schladt „die Fäden in der Hand und das Bataillon auf Kurs gehalten“. Schladt wechselt nach Hamburg.

Stephan Fey mit Balkan-Erfahrung

Der neue Chef der Delmenhorster Bundeswehrsoldaten, Stephan Fey wurde 1971 in der Nähe von Worms geboren. Er ist verheiratet und hat zwei Kinder. 1990 trat er als Offiziersanwärter beim Gebirgsnachschubbataillon 8 in Mittenwald in die Bundeswehr ein. Er durchlief routinemäßig die Ausbildung zum Offizier und studierte anschließend Betriebswirtschaftslehre in München. Als Kompaniechef führte Fey viereinhalb Jahre lang die 5. Kompanie des Nachschubbataillons 102 in Wildflecken. Danach kehrte er für fünf Jahre als Stabsoffizier zur Gebirgslogistik nach Füssen zurück. Anschließend war er Logistikstabsoffizier im Heeresamt, im Streitkräfteunterstützungskommando, im Logistikkommando sowie im Streitkräfteamt. Fey verfügt zudem über Erfahrung aus zwei Einsätzen auf dem Balkan.