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Kommentar Ein Risiko bleibt immer

Meinung – Marco Julius | 02.04.2018, 16:40 Uhr

Der Missbrauch der JVA-Mitarbeiterin zeigt: es gibt keine endgültige Sicherheit. Ein Kommentar.

Als sich die schreckliche Tat, für die es kaum Worte gibt, im Oktober ereignete, hatte der Täter den Großteil seiner Haftstrafe schon abgesessen. 50 Mal konnte er das Gefängnis bereits in Begleitung eines JVA-Mitarbeiters verlassen – nie gab es einen Grund zur Beanstandung. Der Missbrauch der JVA-Mitarbeiterin zeigt: es gibt keine endgültige Sicherheit. Dass die Justiz ihre Regeln überprüft und verschärft, ist geboten. Geboten ist aber auch – bei allem Schrecken der Tat – das Festhalten an einem gelockertem Vollzug, der dabei helfen soll, sich nach der Haftstrafe wieder im wirklichen Leben zurechtzufinden.