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Kommentar Gefärbte Eier aus dem Supermarkt: Zu kurz gedacht

Meinung – Thomas Breuer | 26.03.2018, 21:34 Uhr

Wer im Supermarkt gefärbte Eier kauft, möchte es bequem haben. Ein Kommentar.

Übertriebene Bedenkenträgerei? Wohl kaum. Wer sein Frühstücksei abpellt und auf dem Eiweiß farbige Rückstände findet, bekommt etwas auf den Löffel, das er so eigentlich nicht essen möchte.

Große Signalwirkung auf Kinder

Vor allem kleine Kinder springen im Supermarkt auf die transparenten Verpackungen mit den gefärbten Hühnereiern an, die es gefühlt ganzjährig zu kaufen gibt. Und es ist ja auch so schön einfach, diese in den Einkaufswagen zu packen. Die Quengelei bleibt aus, und fürs Färben der Eier mit unbedenklichen Farben muss man sich keine Zeit mehr nehmen.

Prinzipien bleiben außer Acht

Verbraucher, die sonst gerne zum Bio-Ei greifen oder auf Freilandhaltung der Legehennen achten, lassen urplötzlich ihre Prinzipien außer Acht. So wie oft bei verarbeiten Lebensmitteln, bei denen es die Hersteller einem mit dem Kleingedruckten schwer genug machen.

Mit dem Frühstücksei ist es eigentlich einfach. Frisch gekauft und frisch gekocht schmeckt es am besten.