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Kommentar Kürzungen bei Hilfen für junge Migranten gefährden Miteinander

Meinung – Sonia Voigt | 20.11.2018, 23:30 Uhr

Mehrere Bausteine aus dem Hilfsnetzwerk für junge Migranten in Delmenhorst fallen weg. Weiterbestehende Angebote wie der Jugendmigrationsdienst können die Lücken nicht füllen.

„Die Motivation ist da“, sagt Beraterin Stephanie Alkoyun über die jungen Zuwanderer, die beim Jugendmigrationsdienst Rat suchen. Aber es fehlt an vielem anderen. An den Kontakten, um Zeugnisse anerkennen zu lassen. Am Wissen darüber, wie Ausbildung und Berufsleben in Deutschland funktionieren. An der Erfahrung mit Bewerbungen.

Stolpersteine auf dem Weg zur Integration

Und an jedem dieser Stolpersteine auf dem Weg in Arbeit und zu einer gelungenen Integration kann der Einzelne scheitern. Wie gut, dass es bewährte Hilfsangebote gibt, die einspringen. Hier den Rotstift anzusetzen, ist denkbar schlecht für ein friedliches Miteinander in der Stadt.